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Alles nur geträumt?

Letzte Tage fuhr ich über die Gelderner Straße und dachte mir, oh alles nur geträumt. Dort hing an der Ecke Sonnenstraße die frische Werbung für die bevorstehende Hubertuskirmes. Bullenball, 80er-Party, Pop-Schlager-Nacht, alles wurde in großen Lettern wie jedes Jahr angekündigt.
Bei genauer Betrachtung stellte ich aber leider fest, die Plakate sind noch vom Vorjahr. Daran sehen wir, wie lange uns schon das Corona-Virus in seinem Bann hält. In einem anderen Jahr wären diese Plakate sicher bereits mehrfach überklebt worden, so zeugen sie mittlerweile von einer Zeit, in der für uns noch alles in Ordnung war.

Auch wenn die Kirmes in diesem Jahr nicht in der gewohnten Form stattfinden kann, so wollen wir sie doch nicht ganz ausfallen lassen.
Zumindest die Gottesdienste zum Patronatsfest und zum Totengedenken sollen stattfinden – und wenn es denn Anfang November noch möglich sein sollte, im Anschluss an die Festmesse eine Jubilar-Ehrung in der Gaststätte Scholten.
Die entsprechende Einladung wird Euch in den nächsten Tagen erreichen. Bitte beachtet, dass eine Teilnahme nur mit vorhergehender Anmeldung möglich ist.

Vielen Dank für Euer Verständnis, in der Hoffnung auf ein Wiedersehen am 9. November.

Kein Vogelschießen 2020…

Nach 69 Vogelschießen, die es seit der durch die NS-Zeit bedingten letzten großen Pause gegeben hat, ist 2020 neben dem Jahr 1975 erst das zweite Jahr seit 1950 in dem kein Vogelschießen stattgefunden hat. Während im Jahr 1975 für die Verlegung des Termins vom Herbst ins Frühjahr der Grund organisatorischer Art war, war es uns diesem Jahr wegen Corona-Krise untersagt. Ob wir im kommenden Jahr wieder gemeinsam zur Vogelstange ziehen werden ist noch ungewiss. Doch wollte die Hubertusgilde das Wochenende an dem das Vogelschießen hätte stattfinden sollen nicht ganz unbeachtet verstreichen lassen. So wurde am Freitagabend als Zeichen nach außen die „Ruij gepeelt“. Dazu wurde der Fahnenmast entsprechend geschmückt.

Für den Sonntag hatten wir Ulla Grootens gebeten Ihre Gaststätte schon vormittags zu öffnen, so bestand die Möglichkeit für die interessierten Mitglieder sich hier im Rahmen der für Gaststätten üblichen Corona-Regeln zu treffen. Immerhin 31 Mitglieder mit Frauen nahmen die Möglichkeit wahr, unter Ihnen neben dem amtierenden König auch 9 weitere ehemalige Könige aus den letzten 35 Jahren.

Da wir über das Vogelschießen in diesem Jahr nicht berichten können möchten wir an die Königsjahre der insgesamt 10 anwesenden Könige kurz erinnern. Jeden König baten wir um eine kurze Stellungnahme zu seinem Königsjahr.

Alle Könige berichteten von einer positiven Erfahrung in ihrem Königsjahr, vielleicht ein Ansporn für alle die noch nicht die Gelegenheit hatten, die Gilde als König zu repräsentieren beim nächsten Vogelschießen doch mit drauf zu halten.

Hoffen wir, dass wir im nächsten Jahr wieder die Gelegenheit haben werden.

2019 – Theo und Martina Bors

Theo Bors: Ich werde wohl als Corona-König in die Geschichte eingehen. Aber wir können länger als ein Jahr feiern, ich freue mich schon auf das Ankerfest.

2017 –  Paul und Doris Hellmann

Paul Hellmanns: Wir erinnern uns an ein schönes Königsjahr, immer bei besten Wetter. Bei uns zu Hause im Wendehammer der Stephan-Lochner-Straße haben wir unser Ankerfest gefeiert. Wir haben extra ein großes Zelt aufgebaut, aber das Wetter war so schön, dass wir es nicht nötig hatten.

2009 – Stephan und Liesel Winkels

Stephan Winkels: In unserem Königsjahr feierte die Gilde Ihr 375. Jubiläum, darum durfte ich auch Jubelkönig sein. Besonders gefallen hat uns die Teilnahme am Oud Limburgs Schuttersfeest in Blitterswijk. Das Königsjahr und seine Fortsetzung mit dem Gewinn der Würde des Stadtbundkönigs waren für uns ein unvergessliches Erlebnis.

2004 – Reinhard und Anita Peters

Reinhard Peters: Wir erinnern uns gerne an unser Königsjahr zurück, immer bestes Wetter und viel Unterstützung durch unsere Freunde und den Verein. Gerne erinnern wir uns auch an das Ankerfest, dass wir bei uns auf dem Hof gefeiert haben. Die letzten Gäste sind wohl erst am nächsten Tag nach Hause gekommen.

2003 – Hans Baumanns

Hans: Baumanns: Es war ein einmaliges Erlebnis in dem Festjahr 2004 Jubelkönig gewesen zu sein. Es war schön meinen Cousin Heinrich als Festkettenträger überall hin zu begleiten.

2001 – Peter und Astrid Valks

Peter Valks: Wir hatten ein schönes Königsjahr, besonders gerne erinnern wir uns an den Vereinsausflug, der uns in die Eifel und nach St. Hubert in den Ardennen geführt hat.

1997/2007 – Robert Achten und Dieter Track

Robert Achten: 1987 -Prinz, 1997 – König, 2007 – Adjutant, alle 10 Jahre ein großes Ereignis. Besonders beeindruckt hat mich meinem Königsjahr die allzeit treue Unterstützung durch die Fahnenschwenker.
Sein Adjutant 1997 war König 2007 und Robert war dann bei Dieter Adjutant.
Dieter Track: Ich bin 3-mal kurz hintereinander König geworden, erst wurde ich Klotzkönig, am Tag danach dann Gildenkönig und im Jahr danach dann auch noch Stadtbundkönig. Ein besonderes Erlebnis war für mich in dem Jahr die Teilnahme am Europa-Schützenfest in Kinrooi in Belgien.

1989 – Thomas Simon

Thomas Simon: Ich war der letzte König, der bei Scholten ausgeschossen wurde und der Weg zu meiner Residenz in Weeze-Keylaer war sicher einer der weitesten Wege, den die Gilde nach einem Vogelschießen laufen musste. Alles in allem war es ein schönes Königsjahr.

1985 – Hans und Martha Winkels

Hans Winkels: Ich bin wohl als Regenkönig in die Geschichte eingegangen, schon beim Rückweg von der Vogelstange zur Residenz wurden wir von einem heftigen Schauer überrascht. Auf der Hüls lief der Zug auf einmal auseinander und bei fast allen Veranstaltungen in dem Jahr hat es geregnet. Aber es war trotzdem ein schönes Jahr.

Update Corona-Krise

Am 25. Juni 2020 traf sich unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen der Große Vorstand zu einer Versammlung, bei der Möglichkeiten für Aktivitäten und das weitere Vorgehen besprochen worden sind. Neben dem Geschäftsführenden Vorstand, König Theo Bors, Adjutant Georg Bors und Präses Pastor Gregor Kauling waren noch 24 weitere Mitglieder anwesend.

Der Große Vorstand traf die folgenden Entscheidungen:

Das König Vogelschießen für das Jahr 2020 fällt aus. König Theo Bors und Adjutant Georg Bors erklärten sich bereit, ihr Amt im nächsten Jahr fortzusetzen.

Unter der Voraussetzung, dass Großveranstaltungen bis zum 31. Oktober untersagt werden, soll die Kirmes abgesagt werden. Falls eine Entscheidung über Großveranstaltungen nicht bis Ende August vorliegt, wird der Vorstand ermächtigt, abhängig von einer erneuten Beurteilung der Lage, die Kirmes abzusagen.

Der geplante Vereinsausflug wird nicht durchgeführt. Falls es dann zulässig soll am Termin des Vogelschießens eine Fahrrad-Rallye rund um Keylaer durchgeführt werden. Der Vergnügungsausschuss erklärte sich bereit unter Berücksichtigung der dann geltenden Bestimmungen eine entsprechende Veranstaltung vorzubereiten. An diesem Wochenende soll dann auch die „Ruij gepeelt“ werden, sprich Fahne und Mai an Schießstand und Fahnenmast angebracht werden, um nach außen deutlich zu machen, heute wäre Vogelschießen.

Sollte es tatsächlich zur Absage der Kirmes kommen, dann wollen wir versuchen trotzdem ein Patronatsfest und die Messe zum Totengedenken abzuhalten. Falls die aktuellen Bestimmungen für Kirchenbesuche dann noch gelten, könnten wir gegebenenfalls auf die Basilika ausweichen. Ein gemeinsames Kaffee-Trinken mit einer Jubilar-Ehrung könnte im Anschluss daran vielleicht im Hubertushaus stattfinden. Dies soll kurzfristig geplant werden, wenn bekannt ist, welche Möglichkeiten es zu dem Zeitpunkt gibt. Die Veranstaltung am Montag soll etwas später nämlich um 17:30 Uhr beginnen. Die Totenmesse am Dienstag wie gewohnt um 20:00 Uhr.

Die Mitgliedsbeiträge werden normal am 15. August eingezogen. Für die Schießgruppenmitglieder wird es eine Erleichterung geben, sie sollen pauschal (also unabhängig vom Alter) nur 10 Euro bezahlen. Das Königsgeld wird in diesem Jahr nicht eingezogen. Sollte jemand durch Zahlung der Mitgliedsbeiträge Schwierigkeiten haben, soll er sich vor dem 15. August an den Kassierer wenden, man werde dann nach einer einvernehmlichen Lösung suchen.

Das Hubertushaus soll bis zum Termin des Vogelschießens weiter geschlossen bleiben.

Die nächste Mitgliederversammlung soll im März 2021 als Generalversammlung für die Jahre 2020 und 2021 stattfinden.

Sobald Details für die angedachten Veranstaltungen am ersten September-Wochenende oder zum Patronatsfest bekannt sind, werden wir Euch rechtzeitig mit einer entsprechenden Einladung informieren. Im übrigen gilt weiterhin die auf dem Terminkalender angesetzten Veranstaltungen werden nicht stattfinden, es sei denn es erfolgt hierzu eine Einladung.

Wenn weitere Entscheidungen getroffen werden müssen, die nicht durch die Beschlüsse vom 25. Juni gedeckt sind, wird erneut zu einer Großen Vorstandsversammlung eingeladen.

Wir wünschen allen Mitgliedern, dass Sie möglichst wenig von der aktuellen Gefährdung betroffen sind und gesund bleiben.

Auszeiten und Krisen

Die Corona-Krise hat dazu geführt, dass die Kevelaerer Vereine alle eine Auszeit nehmen mussten. Durch die Kontaktbeschränkungen sind die Vereins-Aktivitäten fast vollständig zum Erliegen gekommen. Darum kann in dieser Ausgabe auch nur wenig Neues berichtet werden. Dies haben die Redakteure zum Anlass genommen, die Auszeiten und Krisen in der Vergangenheit anzuschauen und näher zu beleuchten. In der wahrscheinlich fast 600-jährigen Vereinsgeschichte hat es öfter als einmal eine Auszeit gegeben. Zeiten in denen die Vereinsaktivitäten über Jahre hinweg fast vollständig zum Erliegen gekommen sind.

Wahrscheinlich fällt die Entstehung der Hubertusgilde in die Zeit des Baus der Hubertuskapelle, also zum Ende des 14. bzw. Anfang des 15. Jahrhunderts. Leider fehlen dafür noch schriftliche Belege. Das aktuell als Gründungsjahr auf den Fahnen stehende Jahr 1634 muss auf jeden Fall korrigiert werden, denn im Rahmen der Nachforschungen zum 875-jährigen Jubiläum von Keylaer wurde eine urkundliche Erwähnung der Hubertusgilde im Jahr 1575 gefunden. So berichtete die Stadtarchivarin Dorothee Flemming-Lühr in einem Beitrag zur Siedlungsgeschichte von Kevelaer in dem Buch „Epitaph für Stefan Frankewitz“ von einer Erwähnung der Hubertusgilde in einer Steuerliste der Gelderschen Rekenkamer im Jahr 1575. Im Folgenden werden die Auszeiten seit Anfang des 15. Jahrhunderts betrachtet. In den Jahren zwischen 1431 und 1440 kam es in Mittel- und Westeuropa zu einer Klima-Katastrophe. Auf lange und extrem kalte Winter folgten warme und regenreiche Sommer, dies führte zu Hungersnöten und die Menschen waren anfällig für Krankheiten. Im 16. Jahrhundert gab es im Jahr 1540 eine Periode von 11 Monaten ohne nennenswerte Niederschläge, Waldbrände und Missernten waren die Folge. Im Jahr1568 begann dann der 80-jährige spanisch-niederländische Krieg, dessen letzten 30 Jahre auch als 30-jähriger Krieg bekannt sind. Er fand erst 1648 seinen Abschluss mit dem Westfälischen Frieden. Dieser Krieg spielte sich von Anfang an auch in unserer Region ab, gehörte das Herzogtum Geldern doch zu den spanischen Niederlanden. Wahrscheinlich wurden zu jener Zeit die Schanzen in Kevelaer und Keylaer angelegt. In diese flüchteten sich die Menschen, wenn die marodierenden Söldner-Heere auf Ihrem Weg von der einen zur anderen Schlacht durch die Dörfer zogen. In dieser Zeit übernahmen die Gilden und Bruderschaften zusätzlich zu der Sorge, um die jeweilige Kirche oder Kapelle und die Armen ihres Umfeldes die Aufgabe die Bevölkerung zu beschützen. Sie entwickelten sich zu Schützenbruderschaften. Aus der Zeit nach dieser Periode ist eine Entwicklung der Gilde zu einer organisierten Vereinigung belegt. Dafür sind zahlreiche Belege vorhanden, wie z.B. das Hutsilber und ein Reglement aus dem Jahr 1693. Auch Anfang des 18. Jahrhunderts kam es wieder zu einem Erbfolgekrieg. Im Jahr 1703 wurde die Stadt Geldern durch preußische Truppen belagert und mit dem Frieden von Utrecht wurde unsere Region erstmals preußisch. Der Marquis und Reichsgraf von Hoensbroeck wurde Verwalter für die Region und die Bruderschaften mussten Ihre Satzungen dort zur Eintragung vorlegen. Für das 18. Jahrhundert finden sich zahlreiche Urkunden und Abrechnungen in den Archiven. Die Gilde lebte auf, bis 1792 die Franzosen in Kevelaer einmarschierten. In der Folge wurden im Jahr 1798 alle Bruderschaften und Gilden aufgelöst, auch die Hubertusgilde war betroffen und verlor Ihren Grundbesitz. Die Besatzungszeit und die gegen Ende dieser Zeit stattfindenden kriegerischen Auseinandersetzung ließen keinen Raum für das Vereinsleben. Dies fand erst 1815 mit der Schlacht von Waterloo ein Ende. Napoleon wurde vernichtend geschlagen und die Landkarte von Europa wurde auf dem Wiener Kongress neu gezeichnet. Es entstand die heutige Staatsgrenze zwischen dem Königreich der Niederlande und dem Königreich Preußen. Kevelaer fiel endgültig unter preußische Hoheit. Im selben Jahr kam es in Indonesien zu einem Vulkanausbruch, bei dem so viel Asche ausgestoßen wurde, dass die Sonne fast ein Jahr lang nicht schien. So wurde das Jahr 1816 zu einem Jahr ohne Sommer, verbunden mit Missernten und Hungersnöten. In der folgenden Zeit fand das Vereinsleben nur sporadisch statt, bis 1863 ist für diese Zeit nur ein Vogelschießen, im Jahr 1831, belegt. 1863 verstarb in Kevelaer der langjährige Pastor Johann Heinrich Krickelberg, er hatte sich für seine Beerdigung die Teilnahme der Bruderschaften gewünscht. Nach diesem Ereignis lebte das Vereinsleben wieder auf. Ein in diesem Jahr begonnenes Protokollbuch befindet sich noch heute im Besitz der Gilde. Wegen des Krieges mit Frankreich und des sich anschließenden Kulturkampfes kam es in den Jahren 1871/72 zu einer kurzen Unterbrechung. Im Jahr 1872 fand kein Vogelschießen statt. Ähnliches ist für das Jahr 1876 belegt. Wegen der Verweisung der Geistlichen aus dem Priesterhaus, fand in diesem Jahr kein Königsschießen statt. Die nächste Unterbrechung folgte mit Beginn des ersten Weltkriegs, ohne Hinweise auf eine bevorstehende Ruhezeit, enden die Einträge im Protokollbuch mit dem Protokoll der Generalversammlung im November 1913. Es folgte die Nachkriegszeit mit der belgischen Besetzung, der Spanischen Grippe und der Weltwirtschafts-Krise. Erst für 1928 sind wieder Eintragungen im Protokollbuch erfasst. Ab da gab es dann wieder ein reges Vereinsleben mit einem Festjahr im Jahr 1934 als Höhepunkt. Doch die Spannungen mit den Machthabern und deren Agieren gegen die Kirche und Ihre Verbände finden sich auch in den Protokollen. Im Jahr 1935 wurde die Pflicht des Königs zur Teilnahme an der Fronleichnamsprozession in die Statuten aufgenommen. Ab 1936 forderten die Behörden den Anschluss der Schützenvereine an den Deutschen Schützenbund, was das Verbot zur Teilnahme an kirchlichen Veranstaltungen beinhaltete. Dieses Thema wurde auf der Generalversammlung im Jahr 1936 diskutiert und man beschloss, dass man konfessionell gebunden bleiben möchte und dem Deutschen Schützenbund nicht beitritt. Was dann im Jahr 1937 das Verbot der Aktivitäten der Gilde zur Folge hatte. Es folgte eine Auszeit, die bis Ende 1947 andauerte. Die Schützenbrüder versammelten sich bei „de Wäver“ und bei Wilbers zu Hause, um den Verein wieder aufleben zu lassen Am 26. Januar 1948 fand dann als erste Veranstaltung das Winterfest im Saal der Wwe. Pesch statt.

Seitdem erlebte die Gilde für 72 Jahre eine stetige Weiterentwicklung, bis auch Kevelaer die Corona-Krise erreichte. Wie lange sie noch andauern wird und welche Auswirkungen sie noch auf das Vereinsleben haben wird ist ungewiss. Wir sehen aber auch, dass diese Krise im Vergleich zu den bisher dagewesenen Auszeiten und Krisen nicht so schwerwiegend ist. Darum dürfen wir hoffen, dass es den Schützenbrüdern gelingt auch in dieser Krise, die Flamme der Gilde nicht erlöschen zu lassen und vielleicht schon bald die Hubertusgilde wiederaufleben zu lassen.

Das Bild zeigt einen Auszug aus dem Protokollbuch der Gilde vom 3. Februar 1937: „Da uns jetzt von den Behörden alle Veranstaltungen verboten sind, ruht die St. Hubertus-Gilde bis auf Weiteres.“

Platz an der Hubertuskapelle

In zwei Aktionen haben Heimatfreunde und Mitglieder der Gilde, sich des Parkplatzes an der Hubertuskapelle angenommen. Mit den Jahren waren die den Platz umgebenden Sträucher und Hecken immer dichter und breiter geworden, was die Pflegearbeiten erschwerte. Außerdem war von Mitgliedern beklagt worden, dass das Denkmal für die Toten der Gilde von der Straße aus gar nicht sichtbar ist. Es war bereits über ein Versetzen des Denkmals diskutiert worden. Mit den jetzt durchgeführten Maßnahmen wurde eine andere Lösung gefunden. Die Hecke an der Straße wurde komplett entfernt. Die Hecken an den Seiten wurden kräftig zurückgeschnitten. So ist der Platz nun insgesamt breiter und offener geworden. Kapelle und Denkmal sind von der Straße aus gut zu sehen und bei einer mittigen Einfahrt auf den Platz können Fahrzeuge nun rechts und links parken. Durch die Aktion wirkt der Platz hinter der Kapelle nun offener und einladender. Kapelle und Toten-Gedenkstein der Gilde sind von der Straße aus gut zu sehen.

Das Bild zeigt Johannes Ermers und Michael Tenhagen. Sie brachten zusammen den neuen Schotter in die neue Einfahrt und die zusätzliche Parkfläche ein. Ein Dank gilt besonders Johannes Ermers für die Bereitstellung von Schotter und Maschinen und Michael Tenhagen für die alltägliche Pflege der Anlage.

 

Hubertusgilde trauert um Ihr ältestes Mitglied

Am Montag, den 20. April 2020 verstarb er in den frühen Morgenstunden im Alter von 93 Jahren der Schützenbruder Josef Voß. Mit ihm verlor die Hubertusgilde ihr ältestes Mitglied und den letzten Schützenbruder, der an der Wiedereinrichtung der Gilde nach dem 2. Weltkrieg beteiligt war.

Josef Voß wurde am 26. Februar 1927 geboren. Er gehörte mit zu den Männern der ersten Stunde, die nach der 10-jährigen Zwangspause wegen des Verbots der Gildenaktivitäten im Jahr 1937 im Jahr 1947 für ein Wiederaufleben des Gildenlebens sorgten. Während seiner 73-jährigen Vereinszugehörigkeit beteiligt er sich stets aktiv am Vereinsleben. Auch im hohen Alter nahm er, soweit seine Gesundheit es zuließ, noch an den Vereinsveranstaltungen teil. In den Jahren 1954, 1978 und 1988 errang er beim Vogelschießen jeweils den dritten Preis. Im Jahr 1973 errang er beim Vogelschießen den zweiten Preis und im Jubiläumsjahr 1984 war er, an der Seite des Jubelkönigs Matthias Boll, Adjutant der Gilde. Für seine langjährige Mitgliedschaft wurde er mehrfach ausgezeichnet, zuletzt im November 2017 anlässlich seiner 70-jährigen Mitgliedschaft. Wir alle werden Josef Voß stets in guter Erinnerung behalten. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen. Aufgrund der aktuellen Situation konnte ihm leider kein letztes Geleit gegeben werden. Die Beerdigung fand im engsten Familienkreis statt. Alle Schützenbrüder sind eingeladen, sich in dieser besonderen Zeit seiner zu erinnern und für ihn zu beten. Herr lass ihn ruhen in Frieden.

Das Bild zeigt Josef Voß und am Gewehr den inzwischen ebenfalls verstorbenen Schützenbruder Peter Breidenbach beim Vogelschießen im Jahr 2017.

Musikkapelle Niederdorf

Im Festjahr 1979 war die Attraktion der Kirmes eine Musikkapelle aus Niederdorf im Pustertal (Süd-Tirol). Mit einer großen Abordnung begleitete uns die Kapelle zum Vogelschießen und durch die Kirmestage. In diesen Tagen erhielten wir eine Rückmeldung dazu. Die Kapelle feiert in diesem Jahr ihr 170-jähriges Bestehen und in dem Jubiläumsvideo, dass man sich in Vimeo anschauen kann, wird auch die Teilnahme an der Kirmesfeier erwähnt.
Die Hubertusgilde stattete den Niederdorfern im darauf folgenden Jahr im Rahmen eines Vereinsausfluges einen Gegenbesuch ab.
Es gibt sicherlich noch zahlreiche Schützenbrüder, die sich an die Kirmes und den Vereinsausflug gerne erinnern.
Vielen Dank an Manfred Brichenfried aus Niederdorf für den Hinweis auf das Video und herzliche Glückwünsche zum Jubiläum nach Niederdorf in der Hoffnung, dass man in diesem Jahr auch noch einmal feiern darf. Vielleicht gibt es ja noch einmal die Gelegenheit zusammen etwas zu unternehmen.​

Corona-Krise

Am Freitag, den 13. März 2020 traf sich der Große Vorstand der Hubertusgilde im Hubertushaus zur Vorbereitung der Generalversammlung. Aufgrund der aktuelle Bedrohung durch den Corona-Virus konnte die Tagesordnung nicht eingehalten werden und man diskutierte über den Umgang mit der aktuellen Situation. Im Sinne der Gesundheit der Vereinsmitglieder und der Besucher und Gäste beschloss der Große Vorstand einstimmig, das Vereinsleben bis auf Weiteres ruhen zu lassen. Alle Versammlungen und Veranstaltungen werden abgesagt bzw. auf unbestimmte Zeit verschoben. Das Hubertushaus bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Schieß- und Trainings-Aktivitäten, auch die gerade begonnene Fahnenschwenkerausbildung finden bis auf Weiteres nicht mehr statt. Die Gilde wird zu gegebener Zeit die Große Vorstandsversammlung neu ansetzen, alle auf dem Jahres-Terminkalender angegebenen Veranstaltungen, finden nur dann statt, wenn zuvor auch explizit dazu eingeladen wird.

Wir wünschen allen Schützenbrüdern, dass sie und ihre Familien gesund bleiben und möglichst wenig durch die Folgen der Krise betroffen sind.

 

Familienfest

Am 8. Februar traf sich die Gilde beim Schützenbruder Theo Küsters im Cafe am See. Im karnevalistischen Rahmen hatten viele Aktive unter der Regie des Vergnügungsausschusses ein ansprechendes Programm vorbereitet. Zunächst sorgten die ganz Jungen mit Sketchen für ansprechende Unterhaltung, die jungen Frauen der Gilde zeigten in einer Art Schleiertanz Ihr tänzerisches Können. Bevor der Metzger aus Kapellen mit Dönnekes aus seinem Alltag auf die Bühne trat. Dann folgten die Gildenfrauen mit einem Potpouri von zahlreichen Musikstücken, unterstützt von Fabian Keysers (in Frauenkleidern). Die Videoschiedsrichter zeigten wie vom Heuboden in Keylaer aus, die wichtigen Entscheidungen im Profi-Fußball getroffen werden. Natürlich durfte auch das Männerballet nicht fehlen. Auch eine Gruppe der „Weißen Hosen“ lieferte noch eine musikalischen Beitrag. H-T. und Dominik beleuchteten dann wieder musikalisch Themen der Gilde und der Stadt Kevelaer und sorgten so für Stimmung. Den letzten Programmpunkt verkörperte dann Robert Achten als Lisbeth, bevor der Abend mit einem herzlichen Dank an den Vergnügungsausschuss und einem großen Finale ausklang. Den Anwesenden war an diesem Abend sicherlich nicht bewusst, dass dies die vorläufig letzte vereinsinterne Feier sein würde und so genossen sie unbeschwert einen heiteren Abend. Bis in die frühen Morgenstunden wurde fröhlich gefeiert.

Karneval 2020

Die „Weißen Hosen“ hatten auch in diesem Jahr wieder einen Karnevalswagen gebaut und machten in diesem Jahr als Kobolde Keylaer unsicher. Der Karnevalszug in Twisteden wurde wegen des schlechten Wetters leider abgesagt, aber zum Ausgleich traf man sich im Hubertushaus, wo mit zahlreichen Schützenbrüdern zusammen ein ausgiebiger Frühschoppen abgehalten wurde.
Am nächsten Tag war das Wetter dann besser und der Kevelaerer Rosenmontagszug konnte stattfinden. Zahlreiche Schützenbrüder feierten am Straßenrand mit und der Karnevalswagen nahm an dem Zug teil. Nach dem Zug trafen sich alle zum gemeinsamen Ausklang des Karnevals im Hubertushaus. Ein Ausklang, der wahrscheinlich weit über die Fastenzeit hinausgehen wird. Selbst die ernsteren Veranstaltungen wie Einkehrtag, Frauenkaffee und die Generalversammlung wurden inzwischen abgesagt und niemand weiß im Moment zu sagen, wie es weiter gehen wird und wann wir das Vereinsleben wieder aufnehmen können.

Bis dahin rufen wir allen zu, bitte nicht den Kopf hängen lassen und bleibt gesund. Bis nach der Krise!

Winterwanderung

Am 28. Dezember trafen sich die Schützenbrüder am Hubertushaus zur diesjährigen Winterwanderung. In einer großen Runde ging man über Keylaer zur Eckstraße, wo unser König Theo Bors uns zu einer Einkehr eingeladen hatte. In geselliger Runde wurde viel geklönt und Rückblick auf das vergangene und Ausblick auf das kommende Jahr gehalten, vom Corona-Virus hatten die wenigsten was gehört und so feierte man unbeschwert bis zum Aufbruch aufgerufen wurde, um den gemeinsamen Weg fort zu setzen zur Gaststätte Zum Lieven Heer. Hier erwartete die über 100 Teilnehmer ein gemeinsames Grünkohlessen mit Mettwürstchen, Speck und Kasseler-Fleisch. Alle konnten reichlich essen und viele verbrachten noch gesellige Stunden bis in den späten Abend hinein.

Christkönigsfest

Nach dem Besuch des Gottesdienstes zum Christkönigsfest trafen sich die Schützenbruder zum gemeinsamen Frühstück im Hubertushaus und zu angeregten Gesprächen beim anschließenden Frühschoppen.

Der Kirmesmonat mit seinen zahlreichen Veranstaltungen findet traditionsgemäß seinen Abschluss beim Christkönigsfest. Nach dem gemeinsamen Besuch des Gottesdienstes in der Basilika trafen sich die Schützenbrüder im Hubertushaus zum gemeinsamen Frühstück mit einem anschließenden Frühschoppen. Schriftführer Reinhard Peters begrüßte die Teilnehmer und ganz besonders auch die Heimatfreunde Keylaer, bei denen er sich mit einem kleinen Präsent für ihr Engagement im Jubiläumsjahr recht herzlich bedankte. Dominik Lemken gab dann noch einen kurzen Rückblick auf die abgelaufene Kirmes und zog ein durchaus positives Resümee. Der Tag ist für die Mitglieder gleichzeitig der Abschluss der Kirmes und ein kleines Dankeschön für die zahlreichen geleisteten Arbeitsstunden, die jedes einzelne Mitglied einbringt. Dafür auch an dieser Stelle allen nochmals ein herzliches Dankeschön.

 

 

75 jaar bevrijding Blitterswijk

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag der Befreiung von Blitterswijk nahmen die Hubertusschützen in den Reihen der Blitterswijker Schützen an dem Festzug teil.

Vor 75 Jahren, im November 1944, wurden die am linken Ufer der Maas liegenden Dörfer durch amerikanische und englische Truppen von der deutschen Besatzung befreit. Dieser Jahrestag wird von den Gemeinden Venray und Horst mit entsprechenden Veranstaltungen gefeiert. Hierbei ist es sicherlich bemerkenswert, dass die Blitterswijker Schützen Ihre deutschen Freunde zu dieser Feier eingeladen haben, in ihren Reihen an den Feierlichkeiten teilzunehmen. Dass es heute möglich ist, deutsche Freunde zu einer solchen Feierlichkeit einzuladen, ist ein schönes Zeichen für Völkerverständigung und Versöhnung und eine Bestätigung des europäischen Gedankens.

Zusammen mit den Festgästen nahmen rund 30 Schützenbrüder an einer Vorführung von Fallschirmspringern und der Wiedereinsegnung des im Krieg zerstörten und nun wieder hergestellten Eingangstores des Blitterswijker Schlosses teil. Anschließend kam es noch zu einem regen Austausch zwischen den Blitterswijkern und den Gästen aus Keylaer.

 

Patronatsfest 2019

Die beim Patronatsfest Geehrten (hintere Reihe von links) Hans Kannenberg, Reinhard Peters, Theo Küsters, Reinhold Schmidt, Manfred Peters und Dirk Keysers sowie (vordere Reihe von links) Willi Fiedler und Ernst Cleven.

Ein weiterer Höhepunkt im Rahmen der Kirmes ist für die Hubertusgilde das Patronatsfest.
Die Gilde trat am Kapellenplatz an und zog in einem feierlichen Festzug vorbei am Hagelkreuz zur Hubertuskapelle. Hier las Präses Pastor Kauling die Festmesse, bei der auch der Ehrenbezirkspräses Pastor Richard Schulte Staade zugegen war. Von der Kapelle ging es zum Festzelt, um dort gemeinsam Kaffee zu trinken. Präsident Theo Keysers konnte zahlreiche Gäste aus Kevelaer begrüßen. Im Rahmen der Feierlichkeiten fanden auch die Ehrungen von langjährigen und besonders verdienten Mitgliedern statt. Für die 25-jährige Mitgliedschaft in der Gilde wurden Theo Küsters und Reinhold Schmidt geehrt, für 50-jährige Mitgliedschaft wurden Willi Fiedler und Ernst Cleven ausgezeichnet. Mit dem Silbernen Verdienstkreuz wurden Dirk Keysers und Manfred Peters geehrt. Hans Kannenberg erhielt für sein jahrelanges Engagement den Hohen Bruderschaftsorden. Schriftführer Reinhard Peters wurde für die jahrzehntelange Vorstandsarbeit mit dem Sebastianusehrenkreuz ausgezeichnet.
Nach dem offiziellen Teil verbrachten die Gildenbrüder noch viele gemütliche Stunden beim Dämmerschoppen. Sie feierten noch bis in die frühen Morgenstunden.
Am Tag nach dem Patronatsfest traf man sich abends noch einmal in der Hubertuskapelle, um entsprechend der alten Tradition den verstorbenen Gildenbrüdern zu gedenken.

 

Familientag 2019

Neben dem Kindertrödelmarkt finden Eltern mit ihren Kindern Zeitvertreib an zahlreichen Spielgeräten und bei Kaffee und Kuchen.

Ein fester Programmpunkt bei der Hubertuskirmes ist seit Jahren der Kindertrödelmarkt im Festzelt. In Verbindung mit der Indoor-Kirmes hat sich dieser Tag zu einem Familientag etabliert, der von zahlreichen Besuchern gerne angenommen wurde. Neben einer Hüpfburg und einer Rutschbahn waren kleine Pferde, mit denen man durch das Zelt reiten konnte, bei den Kindern der große Renner. Für die Eltern gab es wahlweise Kaffee und Kuchen oder einen Frühschoppen in der Sektbar. Am späten Nachmittag klang der Tag aus.

 

Königsball 2019

Das Königspaar Theo und Martina Bors mit dem Adjutantenpaar Georg und Elke Bors anlässlich des Königsballs der St. Hubertus-Gilde im Festzelt.

Das große Festwochenende der Hubertuskirmes wird traditionsgemäß mit dem Königsball eröffnet.
Am 1. November waren rund 450 Gäste aus dem Bezirk Kevelaer, aus Straelen und aus den benachbarten Niederlanden der Einladung unseres Königs gefolgt.
Der Abend begann mit einem Empfang des Königs im Hubertushaus. Hier hatte jeder Gelegenheit, dem Königs- und dem Adjutantenpaar zu gratulieren. Anschließend zogen die Gäste und die Abordnungen der Vereine in einem feierlichen Festzug in das Hubertuszelt ein. Zum Einzug spielte der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Kevelaer, auch die Gäste aus Blitterswijk gaben eine Kostprobe Ihres musikalischen Könnens. Die Fahnenschwenker der Gilde schwenkten zu Ehren des Königs die Fahnen.

Nach der Begrüßungsansprache des Präsidenten Theo Keysers eröffneten die Keylaerer Majestäten dann mit einem Ehrentanz den Königsball. Das Duo „Two for you“ sorgte stets für eine volle Tanzfläche und die Gäste vergnügten sich bis in die späten Abendstunden. Die Schießgruppe der Gilde hatte wieder eine attraktive Verlosung zusammengestellt und viele Gäste konnten noch einen oder mehrere Preise mit nach Hause nehmen. Das Kirmeswochenende hatte somit eine schöne Eröffnung erlebt.

Skatturnier 2019

Die Gewinner des diesjährigen Herbst-Skatturniers, 1. Platz Robert Achten (Mi.), 2. Platz Peter Sarsi (links) und 3. Platz Dirk Adamaschek (rechts).

Alljährlich treffen sich die Skatfreunde unter den Hubertusschützen zweimal im Jahr im Hubertushaus zu einem Skatturnier.
Das erste Turnier findet immer am Gründonnerstag statt. Für das zweite Turnier hat sich seit der Einführung des Tags der deutschen Einheit der 2. Oktober eingebürgert. Die Skatfreunde fanden sich unter der Leitung von Skatobmann Stephan Könings auch in diesem Jahr wieder im Hubertushaus ein. In vier Runden konnten die besten Skatspieler ermittelt werden.

Vogelschießen 2019

Am Sonntag, den 1. September, richtete die Hubertusgilde Keylaer ihr diesjähriges Preis- und Königsschießen aus.
Bereits am Freitag hatten zahlreiche helfende Hände die notwendigen Vorbereitungen getroffen und den Platz sowie das Hubertushaus wieder schön geschmückt. Am Samstag wurde dann beim Klotzkönigsschießen das Gewehr getestet und angehende Königsanwärter konnten schon einmal üben. Hier gelang es Fabian Keysers den Klotz von der Stange zu schießen.
Am Sonntag trafen sich die Schützen dann beim Schützenbruder Bernd Rühl an der Biegstraße. Von dort zog der Festzug zur Residenz des scheidenden Königs Fabian Keysers an der Stormstraße 5. Dort gab es eine kurze Pause und zu Ehren des Königs ein Fahnenschwenken. In seiner Ansprache bedankte sich Präsident Theo Keysers beim König Fabian Keysers, seinem Adjutanten Heinz-Gerd Peters und ihren Frauen Marie und Claudia. Auch König Fabian bedankte sich bei den Schützen, den Nachbarn und seiner Familie für die gute Unterstützung im Königsjahr. Danach zog der Festzug durch Kevelaer über die Hauptstraße und dem Kapellenplatz vorbei zum Hubertusplatz.
Ab ca. 14:00 Uhr begann dann dort das Preisschießen. 89 Teilnehmer haben daran teilgenommen. Die ersten beiden Preise fielen bereits im ersten Durchgang, der letzte Preis war dann um so hartnäckiger, es musste sogar die 3. Runde noch gestartet werden, bevor der Preis endlich fiel.

Die Preisträger sind:

3. Preis Theo Maas
2. Preis Günther Schatten
1. Preis Paul Hellmanns

Nach dem Preisschießen fanden sich 4 Kandidaten für den Wettstreit um die Königswürde. Theo Bors, Heinrich Baumanns, Christian Bors und Oliver Schiplack lieferten sich einen langen, aber dennoch spannenden Wettkampf um die Königswürde. Am Ende hatte Theo Bors die glücklichste Hand und wurde neuer König der Gilde, zu seinem Adjutanten ernannte er Georg Bors.
Zur selben Zeit richteten auch die Schüler Ihren Wettstreit um die Prinzenwürde aus. Dieser war nicht minder spannend. Am Ende hatte hier Elena Verhülsdonk die glücklichste Hand und wurde neue Prinzessin, zu ihrem Adjutanten ernannte sie ihren Bruder Jonas Verhülsdonk.

Die Preise errangen:

3. Preis Theo Wilbers
2. Preis Jonas Verhülsdonk
1. Preis Jan Schiffer

Um 19:00 Uhr erfolgte dann auf dem Hubertusplatz die Proklamation und die Auszeichnung der Preisträger. Im Anschluss daran war im Hubertushaus die Gratulationscour, Abordnungen des Stadtbundes und der Kevelaerer Vereine sowie Nachbarn und Freunde hatten hier Gelegenheit, dem neuen König zu gratulieren. Die Veranstaltung dauerte bis nach Mitternacht.

60. Geburtstag Theo Keysers

Am 28. März 2019 vollendete unser Präsident Theo Keysers sein 60. Lebensjahr.

Im Festjahr 1992 trat er in unsere Gilde ein. Schnell ließ er die Bereitschaft erkennen das Vereins­leben aktiv mitgestalten zu wollen. Zunächst im Vergnügungsaus­schuss und ab 1999 als 2. Kassierer.

2001 übernahm er das Amt des Vizepräsidenten, bevor er dann 2008 zum Präsidenten der Gilde gewählt wurde. 2011 gelang es ihm beim Vogelschießen die Königswürde zu erringen. In seine Amtszeit fällt die Errichtung des Hubertushauses im Jahr 2013, die im Wesentlichen in Eigenleistung erfolgte.

2017 ehrten die Mit­glieder ihn mit der Wahl zum Festkettenträger. Alle konnten ein schönes und harmonisches Fest­jahr erleben. Wir wünschen Theo noch viele Jahre Gesundheit und dass er der Gilde weiterhin treu zur Seite steht.

875 Jahre Keylaer

Jubiläum

2019 jährt sich die erste urkund­liche Erwähnung von Keylaer zum 875. Mal. Dieses Jubiläum soll mit einer Festwoche vom 03. – 11. August 2019 gefeiert werden.
Zur Eröffnung findet der traditionelle Lieder­abend statt. Höhepunkt und Abschluss der Festwoche ist ein Bauern- und Handwerkermarkt auf dem Hubertusplatz.

Für eine Foto­ausstellung und die Festschrift werden noch alte Fotos von Gebäuden und dem ländlichen Leben auf Keylaer gesucht. Wer solche Fotos zur Verfügung stellen kann, möchte sich bitte an Rein­hard Peters wenden. Sie erhalten die Fotos umgehend zurück. Mehr Informationen finden sich demnächst auf der neu gestalteten Internetseite www.keylaer.de.

 

Familienfest der Gilde im Café am See

v.l. Theo Bors, Hubert Verhülsdonk, Fabian Keysers, Tobias Bors spielten ihr bestes Stück auf dem Klavier mit eben dem selbigen. Foto: SK

Schon seit nahezu 100 Jahren gibt es in der Gilde die Tradition eines Winterfestes in der Karnevalszeit.

So traf man sich zwei Wochen vor Karneval beim Schützenbruder Theo Küsters im Café am See zum Familienfest.
Das Programm wurde auch in diesem Jahr wieder im Wesentlichen von den eigenen Mitgliedern gestaltet. Besonders schön war es, dass dabei auch viele junge Talente auftraten. Ein­drucksvoll z. B. die Rolle des Technikers, der mit dem Begriff Schreibmaschine offenbar nichts mehr anfangen konnte. Mit den zahlreichen Vorträgen stieg auch die Stimmung.

Louis Hiep mit seiner Mutter Stephanie mit einem sehenswerten Sketch um die Reparatur einer Schreibmaschine. Foto: SK

 

Karneval 2019

On Tour auf dem großen tollen Wagen

Die riesige Truppe der jüngeren Generation der Gilde beim Erinnerungsfoto vor dem neuen Karnevalswagen. So schön farbenfroh wie der Wagen bemalt und einfallsreich die Kostüme waren stand einem herrlichen Umzug nichts mehr im Weg. Foto: Marcel Leuker

Unter dem Motto “Keylaer im  Wunderland” bauten die „Weißen Hosen“ der Gilde auch in diesem Jahr wieder einen Karnevals­wagen.

Damit beteiligten sich die “Jung”-Schützen in diesem Jahr an den Karnevalszügen in Twisteden und in Kevelaer. Nach dem stimmungs­vollen Umzug gab es für uns Keve­laer leider keine Endstation mehr. Unser Vereinslokal ist vorrüber­gehend geschlossen. So hatte die Winterversammlung bereits be­schlossen, in diesem Jahr den Rosenmontag im Hubertushaus ausklingen zu lassen. Einige Schützenbrüder hatten im Vorfeld zugesagt die Bewirtung zu über­nehmen. So konnte der Rosen­montag in geselliger Runde im Hubertushaus ausklingen.
Ein Dank gilt allen, die dies im Hintergrund ermöglicht haben.

Keylaer feiert in 2019 Geburtstag!

Im Jahr 2019 jährt sich die erste urkundliche Erwähnung von Keylaer zum 875. Mal. 1144 wurde Keylaer erstmals in einer Urkunde über die Schenkung des Friedrich von Boedberg an das Stift Xanten erwähnt. In der nachfolgenden Zeit wuchs Keylaer und bereits für den Beginn des 14 Jahrhunderts ist eine Kapelle in Keylaer nachgewiesen.
Zusammen mit dem Arbeitskreis Heimatfreunde und den Bewohnern von Keylaer möchte die Hubertusgilde dieses Jubiläum in einer ansprechenden Form feiern.
In einer ersten Besprechung am 13.12. im Hubertushaus, zu der 34 Nachbarn und Gildebrüder erschienen waren, wurde festgelegt, vom 3. bis 11. August eine Festwoche zu gestalten. Neben dem Liederabend und einigen Betriebsbesichtigungen sollen ein Geschichts-Café, ein Mundart-Abend und ein großer Bauern- und Handwerker-Markt angeboten werden.

Die Vorbereitungen sind bereits in vollem Gange, aber gerne werden auch noch helfende Hände gesucht. So sollen z. B. eine Foto-Ausstellung im Hubertus-Haus, alte Bilder von Keylaer gezeigt und in einer Festschrift die Keylaerer Geschichte dokumentiert werden. Auch hier benötigen wir noch Hilfe. Wer altes Bildmaterial von Keylaerer Häusern oder der Hubertuskapelle hat, den möchten wir bitten sich bei Reinhard Peters (Tel. 6678) zu melden.

Christkönigsfest 2018

Gerd Fleischer, Reinhold Schmidt Klaus Drude und Hans Baumanns beim gemütlichen Frühschoppen Foto: SK

Den Abschluss einer jeden Kirmes bildet das Christkönigsfest.
Der Tag begann mit einer heiligen Messe in der Basilika um 8:30 Uhr. Im Anschluss ging es zum Gnadenbild zu einem kurzen Gebet. Dann wünschte uns Stadtbundmeister Rainer Koppers einen schönen Tag. Für die Hubertusgilde ging es mit einem leckeren Frühstück im Hubertushaus weiter.
Das Fest ist immer auch ein Dankeschön für die vielen während der Kirmestage geleisteten Arbeitsstunden. Präsident Theo Keysers ging in seiner Ansprache auf die Arbeit und den Verlauf der Kirmes ausführlich ein und konnte am Ende feststellen, dass die Kirmes insgesamt sehr gut verlaufen ist.
Punkte, die im nächsten Jahr noch verbessert werden können, sind bereits erkannt und man arbeitet an den Lösungen. Anschließend wurden noch die Ehrungen nachgeholt, die bei der Kirmes nicht überreicht werden konnten. So wurde Markus Valks für seinen Einsatz für das Fahnenschwenken mit dem Silbernen Verdienstkreuz ausgezeichnet. Dann folgte ein ausgedehnter Frühschoppen.
Viele Mitglieder saßen noch bis in den späten Nachmittag bei einem leckeren Glas Bier zusammen und hatten sich viel zu erzählen von einer gelungenen Kirmesfeier.

Hubertuskirmes 2018

Zum Fototermin vor dem Königsgalaball v.l. Claudia Peters, Adjutant Heinz-Gerd Peters, Marie Weber und König Fabian Keysers Foto: Gerhard Seybert

Traditionell wird das Kirmeswochenende bei der Hubertuskirmes mit einem großen Königsball eröffnet. Insgesamt 16 Gastvereine waren der Einladung unseres Königs Fabian Keysers gefolgt, um zusammen mit der Hubertusgilde den großen Königsball zu feiern.
Neben den Vereinen aus Kevelaer und dem Bezirksverband Kevelaer, waren dies auch Schützen aus Straelen und den benachbarten Niederlanden, so die St. Antoniusgilde aus Blitterswijk und die Cloveniersgilde aus Grave.
In seiner Ansprache begrüßte Präsident Theo Keysers auch die Vertreter des Bezirksvorstandes und des Stadtbundes. Beim Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr bedankte er sich für die musikalische Begleitung. Nach dem Eröffnungstanz, den König Fabian Keysers mit seiner Königin Marie Weber und dem Adjutantenpaar Claudia und Heinz-Gerd Peters bestritt, folgten die Ehrentänze für alle anderen anwesenden Majestäten. Danach war die Tanzfläche frei für alle und wurde auch gut genutzt. Zum Ende des Abends konnten dann die meisten dann noch den ein oder anderen Preis aus der großen Verlosung zu Gunsten der Jugendarbeit in der Gilde mitnehmen.

Nach einer Popschlager-Nacht am Samstagabend folgte dann am Sonntag der Große Familientag. Neben einem Kindertrödelmarkt gab es im Zelt Kaffee und Kuchen und zahlreiche Spielmöglichkeiten für die Kinder. In der Sektbar konnte man auch einen Frühschoppen halten.
Der Montag stand dann im Zeichen des Patronatsfestes. Am Dienstag trafen sich zahlreiche Schützenbrüder in der Hubertuskapelle, um der alten Tradition entsprechend in einer Hl. Messe den Verstorbenen der Gilde zu gedenken. An den beiden nachfolgenden Wochenenden setzte sich die Kirmes dann mit dem Bullenball und der 80er-Party fort. Beide Veranstaltungen waren wie in den vergangenen Jahren wieder sehr gut besucht. Bis in die frühen Morgenstunden wurde im Zelt gefeiert.

Patronatsfest Ehrungen 2018

Die Ehrungen des diesjährigen Patronatsfestes. Ausgezeichnet wurden v.l. Gerd van Leuven, Paul Verhülsdonk, Hans Winkels, Marlene Josten, Frank Schatten, Maria Haesters, Jürgen Aben, Harald Jovic, Hubert Spronk, Peter Sarsi, Hermann Voss, Siggi Klenner, Jens van Leuven, Karl-Heinz Ermers und Michael Baumanns.Foto: Toni Kamps

 

Der Montag stand dann im Zeichen des Patronatsfestes. Traditionsgemäß zog die Gilde vom Vereinslokal zur Hubertuskapelle. Das Hagelkreuz war in diesem Jahr wegen einer Baustelle nicht erreichbar.
Nach dem feierlichen Festgottesdienst unter Leitung von Pastor Gregor Kauling zog die Gilde dann zusammen mit Ihren Gästen zum Kaffeetrinken ins Festzelt, wo traditionell zu Ehren der Preisträger und Jubilare das Fahnenschwenken aufgeführt wurde. In seiner Begrüßung konnte Präsident Theo Keysers neben dem Präses Pastor Kauling auch den Altpräses Richard Schulte Staade und den Bürgermeister Dr. Dominik Pichler begrüßen. Außerdem begrüßte er die Abordnungen der Kevelaerer Schützenvereine und des Präsidiums der Geselligen Vereine sowie unseren König Fabian Keysers mit seinem Adjutanten Heinz-Gerd Peters und den Prinzen Jan Schiffer mit seinem Adjutanten Theo Wilbers.

Für die Bewirtung bedankte er sich bei den Frauen der Gilde und bei unserem Festwirt Michael Kamps.
Dann ging er über zur Ehrung der Jubilare.
Für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Gilde wurden ausgezeichnet: Karl-Heinz Ermers, Andreas Hiep, Frank Schatten und Paul Verhülsdonk. Für 25 Jahre als aktiver Fahnenschwenker wurde Jens van Leuven geehrt. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden aus-gezeichnet Siegfried Klenner und Maria Haesters. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden aus-gezeichnet: Manfred Aben, Karl Blenkers, Harald Jovic, Hubert Peters, Peter Sarsi, Hubert Spronk, Hermann Voss und Hans Winkels sowie Marlene Cleven. Für Ihr Engagement in der Jugendarbeit und beim Fahnenschwenken
erhielten Markus Valks und Michael Baumanns das Silberne Verdienstkreuz. Gerd van Leuven wurde für sein langjähriges Engagement als stellv. Major mit dem Hohen Bruderschaftsorden ausgezeichnet. Anschließend feierte Gilde noch einige Stunden bei guter Musik Ihr Patronatsfest.

 

Vogelschießen 2018

Auf dem Foto von links nach rechts: Markus Achten, Benjamin Schatten, Bettina Ermers, Günther Schatten, Kai Kämper, König Fabian Keysers, Adjutant Heinz-Gerd Peters, Prinz Jan Schiffer und Adjutant Theo Wilbers

Bei bestem Wetter konnte die Hubertusgilde in diesem Jahr Ihr Vogelschießen abhalten. Der scheidende König Paul Hellmanns mit seinem Adjutanten Markus Stassen wurde an seiner Residenz abgeholt. Nach einem Fahnenschwenken zu seinen Ehren bedankte sich der König bei seiner Familie, seinen Nachbarn, beim Verein und besonders bei seinem Adjutantenpaar Markus Stassen und Anne Ruffen. In einem großen Festzug zog die Gilde vorbei am Kapellenplatz zur Vogelstange auf Keylaer.
Dort traten 97 Schützen zum Kampf um die Preise an. Die Preise gingen an:

1. Preis Stephan Könings
2. Preis Kai Kämper
3. Preis Günther Schatten

Nach einer kurzen Pause traten mit Fabian und Dirk Keysers zwei Schützen zum Wettstreit um die Königswürde an. Der Vogel erwies sich als hartnäckig, aber am Ende hatte Fabian Keysers den letzten Schuss. Er wird mit seiner Königin Marie Weber die Gilde im nächsten Jahr als König repräsentieren. Zu seinem Adjutanten ernannte er den Schützenbruder Heinz-Gerd Peters mit seiner Gattin Claudia.
Die Jungschützen waren mit Ihrem Schießen deutlich schneller. Bei den Jungschützen gingen die Preise an:

1. Preis Bettina Ermers
2. Preis Benjamin Schatten
3. Preis Markus Achten,

Prinz wurde Jan Schiffer, zu seinem Adjutanten ernannte er Theo Wilbers.

Nach der Proklamation des Königs und des Prinzen sowie der Ehrung der Preisträger, gab es auf dem Hubertusplatz das traditionelle Fahnenschwenken zu Ehren des neuen Königs. Anschließend ging es zur Gratulationscour ins Hubertushaus. Zahlreiche Vertreter der Kevelaerer Vereine gratulierten dem neuen König zu seinem Erfolg.

Ankerfest 2018

Am Samstag, 2. Juni 2018, feierte der König der Hubertusgilde Paul Hellmanns mit seiner Frau Doris und seinem Adjutanten Markus mit Anne ein zünftiges Ankerfest. Gefeiert wurde an der Residenz des Königs auf dem Wende­hammer der Stephan-Lochner-Straße. Nach den zuvor, seit der Kirmes vielen sehr heißen Tagen, erfreuten man sich auch an diesem Abend einer lauen Sommernacht. Mit viel Freude und großem Engagement vieler Helferinnen und Helfer, sowohl aus der Gilde, der Familie und der Nachbarschaft wurde fleißig an den Vorbe­reitungen dieses Festes gearbeitet. Gemeinsam wurden Gläser gespült, ein Zelt sowie Pavillons und Bierzeltgarnituren aufgestellt. Mit Maien, Blümchen und Kerzen wurde alles schön geschmückt und so eine gemütliche Atmosphäre geschaffen. Als der Bierpavillon auf dem Wendehammer positioniert war und Pauls Freunde von der Feuerwehr als Kellner-Team eintrafen, wusste jeder, der Abend konnte beginnen! Gegen 18 Uhr ging‘s dann spielerisch los mit der Hüpfburg für die „Kleinen“ und Schieß-Wettbewerben in der Garage eines Nachbarn. Ab 19 Uhr gesellten sich ziemlich schnell viele Mitglieder des Vereins, Familie, Nachbarn, Kollegen und Freunde dazu. Eine besondere Freude für den König und seine Familie war das Mitfeiern seiner Tochter Julia, die am Mittwoch zuvor erfolgreich ihren Uni-Abschluss in Hamburg gemeistert hatte. So konnte sie gemeinsam mit ihren Freunden dabei sein, was diesen Abend auch zu ihrem und damit zu einem gemeinsamen Fest machte. Bis in die frühen Morgenstunden wurde gefeiert, getanzt und gesungen. Ein Dank geht an DJ Marc der wieder einmal alles gegeben hatte. Als schon früh die Sonne aufging und es ein warmer Sommertag zu werden begann, verließen die letzten Gäste glücklich und zufrieden das Fest. Zuvor konnten sie sich noch mit einem Frühstück mit Eiern, Toast und frischem Kaffee stärken. Nach kurzer Ruhe und einem ausgiebigen Frühstück mit den Gästen der Familie Hellmanns auf der Terrasse, trudelten bereits die ersten Helferinnen und Helfer für Aufräum-, Abbau- und Putzarbeiten ein. Viele fleißige Hände sorgten im Handumdrehen dafür, die Garage und den Wendehammer wieder in den ursprünglichen Zustand zu bringen. Dies war nach Meinung aller Nachbarn auch ein voller Erfolg! Fazit im Namen von Paul, Doris, Markus und Anne: Ein gelungenes Wochenende und ein großes Dankeschön an alle, die zu diesem wunderschönen Ankerfest beigetragen haben.
(verfasst von Paul Hellmanns)

Osterfeuer

Die Hubertusgilde Keylaer und die Pfarrgemeinde St. Marien veranstalten seit vielen Jahren am Ostersonntag ein gemeinsames Osterfeuer auf dem Hubertusplatz in Keylaer. Von der Abendmesse in der Basilika wurde das Feuer der Osterkerze mit Fackeln vom Prinzen Theo Wilbers und seinem Adjutanten Jan Schiffer zum Hubertusplatz getragen. Dort nahmen König Paul Hellmanns und Adjutant Markus Stassen die Fackeln in Empfang, um damit das Osterfeuer zu entzünden. Pastor Gregor Kauling gab einige Denkanstösse zu Ostern und nach einem gemeinsamen Gebet segnete er das Osterfeuer und zum Schluss auch die anwesenden Besucher. Die Bläsergruppe des Musikvereins begleitete den geistlichen Teil mit einigen Musikstücken. Anschließend konnten sich viele Gäste an dem Feuer wärmen oder sich mit Gegrilltem und einigen Getränken noch stärken. Eine schöne Tradition, die hoffentlich noch viele Jahre Bestand haben wird.

Preisskat am Gründonnerstag

Traditionell veranstaltet die Hubertusgilde zwei Preisskat­turniere im Jahr. Die Termine sind fest am Gründonnerstag und 2. Oktober. In diesem trafen sich 21 Schützenbrüder im Hubertus­haus, um für Ostern noch Eier zu ergattern, die beim ersten Turnier anstelle von Geldpreisen ausge­geben werden. Den ersten Platz errang in diesem Jahr Robert Achten, gefolgt von Gerd Flepsen und Ludger Voss. Erstmals gab es neben Hühner- und Gänseeier, auch Enteneier zu gewinnen.

Aktuelles von der Generalversammlung

Turnusgemäß fand am 17. März die diesjährige Generalver­sammlung im Hubertushaus statt. Zum ersten Mal nahm auch unser neuer Präses Pastor Gregor Kauling an der Versammlung teil. Er stellte sich den Mitgliedern kurz vor und unterstrich die Bedeutung der Schützenbruderschaften in der Stadt Kevelaer und in der Kirchengemeinde. Danach folgte der Kassenbericht. Obwohl wegen des zurückliegenden Festjahres im abgelaufenen Jahr die Ausgaben mal höher waren als die Einnahmen, konnte der Kassierer doch einen ausgeglichen Kassen­bestand vorweisen. Mit Thomas Achten und Markus Schmaronzer wurden zwei neue Mitglieder in die Gilde aufgenommen. Auf der Winterversammlung wurden bereits Hubert Verhaag und Klaus Hoffmann aufgenommen. Ange­regte Diskussionen gab es als es um die Themen Jugendarbeit und Fortbildung ging. Erste Schritte sind gemacht, aber es bleibt auch noch viel zu tun.

Karnevalswagen

Wie schon seit vielen Jahren beteiligt sich die Hubertusgilde mit einem selbstgebauten Wagen an den Umzügen in Kevelaer und Twisteden. Das diesjährige Motto war „Keylaer hat Karneval im Blut“. In vielen Stunden hatte eine große Gruppe von jüngeren Schützenbrüdern wieder einen schönen Karnevalswagen ent­stehen lassen. Ein Dank geht auch an die Helfer bei den Umzügen, besonders an die Begleitpersonen und den Fahrer. Helau!

Heimatabend 2018

Mit dem diesjährigen Heimat­abend fand ein schönes Festjahr der Hubertusgilde seinen Ab­schluss. Die Wache präsentierte in Ihrer Abschiedsvorstellung noch einmal die Höhepunkte des Festjahres in Bildern. Festkettenträger Theo Keysers und Adjutant Georg Bors bedankten sich bei Ihren Frauen, der Wache, der Gilde, dem Präsidium und allen Kevelaerer Vereinen recht herzlich für die hervorragende Unterstüt­zung und viele schöne Stunden. Das nachfolgende Programm der Peterei gab dann einen Ausblick auf das bevorstehende Festjahr. Wir wünschen der Peterei von dieser Stelle viel Freude und ein gutes Gelingen für Ihr Festjahr.

Patronatsfest Hubertus-Kirmes 2017

Patronatsfest

Beim Patronatsfest am 6. November 2017 konnten zahlreiche Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft oder besondere Verdienst geehrt werden. Vizepräsident Klaus Wilbers nahm die Auszeichnungen vor, die besonderen Ehrungen wurden vom Bezirksbundesmeister Hans-Gerd Frerix vorgenommen.
Das Bild zeigt die geehrten Schützenbrüder. Vordere Reihe sitzend Heinrich Baumanns (50 Jahre), Karl-Heinz Sluiter (50 Jahre), Johannes Verhülsdonk (60 Jahre), Hermann Reffeling (25 Jahre)hintere Reihe stehend Hans Baumanns (50 Jahre), Theo Maas (50 Jahre), Herbert Joosten (40 Jahre), Rudi Joosten (50 Jahre), Theo Keysers (25 Jahre), Mathias Löcher (25 Jahre), Dirk Welbers (25 Jahre), Marcel Leuker (Silbernes Verdienstkreuz), Theo Bors (Silbernes Verdienstkreuz), Willi Hellmanns (Hoher Bruderschaftsorden), Bezirksbundesmeister Hans-Gerd Frerix, Vize-Präsident Klaus Wilbers. Nicht auf dem Foto: Josef Voß (70 Jahre), Stefan Wittlings (25 Jahre), Michael Maas (25 Jahre), Dieter van Meegen (25 Jahre) und Johannes Ermers (Hoher Bruderschaftsorden).

Vogelschießen 2017

Vogelschießen 2017Das Bild zeigt in der vorderen Reihe von links nach rechts: Adjutant des Prinzen Jan Schiffer, Prinz Theo Wilbers, König Paul Hellmanns, Adjutant Markus Stassen

Am Sonntag, den 3. September richtete die Hubertusgilde Keylaer ihr diesjähriges Preis- und Königsschießen aus.
Bereits am Freitag hatten zahlreiche helfende Hände die notwendigen Vorbereitungen getroffen und den Platz und das Hubertushaus wieder schön geschmückt. Am Samstag wurde dann beim Klotzkönigsschießen das Gewehr getestet und angehende Königsanwärter konnten schon einmal üben. Hier gelang es Fabian Keysers den Klotz von der Stange zu schießen.
Am Sonntag trafen sich die Schützen dann beim Vereinslokal Jakobs an der Maasstraße. Begleitet durch Abordnungen der anderen Kevelaerer Vereine zogen die Schützen zur Residenz des scheidenden Königs Hans Kannenberg. Dort gab es eine kurze Pause und zu Ehren des Königs ein Fahnenschwenken. In seiner Ansprache bedankte sich Vize-Präsident Klaus Wilbers beim König Hans Kannenberg, seinem Adjutanten Stephan Winkels und ihren Frauen Martina und Liesel. Auch König Hans Kannenberg bedankte sich bei den Schützen, den Nachbarn und seiner Familie für die gute Unterstützung im Königsjahr. Danach zog der Festzug durch Kevelaer über die Hauptstraße und dem Kapellenplatz vorbei zum Hubertusplatz.
Ab ca. 14:00 Uhr begann dann dort das Preisschießen. 99 Teilnehmer haben daran teilgenommen. Die ersten beiden Preise fielen bereits im ersten Durchgang, der letzte Preis war dann um so hartnäckiger, es musste sogar die 4. Runde noch gestartet werden, bevor der Preis endlich fiel. Die Preisträger sind: 3. Preis Ralph Müschen, 2. Preis Stephan Winkels und 1. Preis Hans Baumanns. Auch die beiden ältesten Schützenbrüder der Gilde, Josef Voss und Peter Breidenbach, hatten es sich nicht nehmen lassen, noch einen Schuss auf die Preise abzugeben.
Nach dem Preisschießen fanden sich schnell 4 Kandidaten für den Wettstreit um die Königswürde. Oliver Schiplack, Paul Hellmanns, Fabian Keysers und Tobias Bors lieferten sich einen langen, aber dennoch spannenden Wettkampf um die Königswürde. Am Ende hatte Paul Hellmanns die glücklichste Hand und wurde neuer König der Gilde, zu seinem Adjutanten ernannte er Markus Stassen.
Zur selben Zeit richteten auch die Schüler Ihren Wettstreit um die Prinzenwürde aus. Dieser war nicht minder spannend. Am Ende hatte hier Theo Wilbers die glücklichste Hand und wurde neuer Prinz, zu seinem Adjutanten ernannte er Jan Schiffer. Die Preise errangen: 3. Preis Paul Track, 2. Preis Paula Wilbers und 1. Preis Johanna Wilbers.

Um 19:00 Uhr erfolgte dann auf dem Hubertusplatz die Proklamation und die Auszeichnung der Preisträger. Im Anschluss daran war im Hubertushaus die Gratulationscour, Abordnungen des Stadtbundes und der Kevelaerer Vereine sowie Nachbarn und Freunde hatten hier Gelegenheit, dem neuen König zu gratulieren.
Die Veranstaltung dauerte bis nach Mitternacht, bevor der König dann von einigen Schützenbrüdern noch nach Hause gebracht wurde.

Kevelaerer Kirmes 2017

Fotograf Gerhard Seybert

Die Kevelaerer Kirmes ist in jedem Jahr ein fester Bestandteil im Terminkalender der Hubertusgilde. In diesem Jahr war dies jedoch etwas Besonderes, stellte die Gilde doch zum 8. Mal seit 1912 den Festkettenträger. Schon Wochen vor der Kirmes wurden Vorbereitungen für die Kirmes getroffen. Bögen und Wachhäuschen gebaut sowie zahlreiche Röschen gebunden. In den zwei Wochen vor der Kirmes kam dann der Endspurt, diese Dinge mussten alle beim Festkettenträger Theo Keysers und bei seinem Adjutanten Georg Bors aufgebaut und geschmückt werden. Auch hier wurde an fast jedem Tag noch bis in die späten Abendstunden gearbeitet.

Kevelaerer Kirmes

Fotograf Gerhard Seybert

Umso mehr freute es dann alle Schützenbrüder, dass diese Mühe mit einem herrlichen Kirmeswetter belohnt wurden.

Nach einem schönen Festakt im Festzelt, einem gemütlichen Ausklang am Samstag, besuchte der Festkettenträger die Box-Veranstaltung am Sonntag im Kirmeszelt.

Doch schon am Montag hieß es dann wieder, Rückgabe der Festkette. Der Festkettenträger Theo und sein Adjutant Georg wurden von dem kleinen Festzug an Ihrer Residenz an der Wember Str. abgeholt. Bei schönem Wetter gab es dort einige Erfrischungen und kleine Stärkungen bevor es dann wieder zurückging zum Rathaus. Nach der Rückgabe der Festkette löste sich der Zug dann mit dem Absingen des Heimatliedes auf. Der Verein nahm dann zunächst im Vereinslokal eine Stärkung zu sich, bevor noch weitere Gaststätten und Getränkestände besucht wurden. Der Tag klang dann mit dem traditionellen Verbrennen der Kirmespupp auf dem Klara-Platz aus.

Gelders Landjuweel

Gelders Landjuweel

Am Sonntag, den 25. Juni 2017 besuchte eine Abordnung der Gilde das „Gelders Landjuweel“ im niederländischen Didam. Das alle 5 Jahre stattfindende Fest der Schützenvereine des Gelderlandes konnte rund 3000 Teilnehmer begrüßen. Beeindruckend war die gute Beteiligung bei einigen Vereinen und man konnte feststellen, dass das niederländische Schützenwesen wesentlich bunter ist. Zahlreiche Schutterijen und Gilden auch aus Brabant, Limburg und Belgien traten in Ihren historischen Kostümen auf. Viele Hofnarren, Marketenderinnen, Bielemannen, Fahnenschwenker und Reiter sorgten für ein beeindruckendes Bild. Auch die zahlreichen verschiedenen Wettkämpfe waren bemerkenswert. Insgesamt ein schöner Ausflug, bei dem das Wetter allerdings hätte besser sein können. Viele Bilder von dem Fest sind zu finden unter: https://landjuweel.oud-dijk.nl/

Ankerfest auf dem Geflügelhof Kannenberg

17. Juni 2017

AnkerfestKönig Hans mit Frau Martina und Adjutant Stephan mit Frau Liesel fühlten sich auf der Hüpfburg wie zu Hause.

AnkerfestAuch unser Präses Pastor Rolf Lohmann ließ es sich nicht nehmen das Ankerfest zu besuchen.

In diesem Jahr hatten unser König Hans Kannenberg und sein Adjutant Stephan Winkels für uns ein schönes Ankerfest auf die Beine gestellt.
Zu diesem besonderen Anlass stellte Hans uns sein Innenhof an der Tonenstrasse 9 auf Keylaer zur Verfügung. Die Aufbauarbeiten begannen an Fronleichnam. Viele Schützenbrüder standen den beiden bei den Vorbereitungen zur Seite.
Am Anfang wurden die Tische und Bänke hinter den historischen Kutschen herbeigeholt. In der Zeit war ein anderer Trupp zum Maien holen unterwegs, die auf so einer Feier nicht fehlen dürfen. Einige Schützenfrauen waren auch von der Partie, um tatkräftig mitzuwirken, denn ohne die Schützenfrauen wären viele Veranstaltungen in der Gilde nicht durchzuführen. Auch die Jungschützen waren bei den Aufbauarbeiten sehr engagiert.
Der Hof wurde mit zahlreichen bunten Lichterketten verziert, sowie eine Kutsche als Sitzgelegenheit zur Verfügung gestellt. Die Vorbereitungen konnten jedoch erst am Samstagmittag abgeschlossen werden, da Hans mit seiner Familie noch das Geschäft und seine Fahrzeuge am Freitag noch in Betrieb hatte. Deshalb trafen sich die Schützenbrüder am Samstagnachmittag, um in den Endspurt zu gehen. Der Grill wurde aufgebaut, die Musik wurde eingepegelt und das wichtigste der Ausschankwagen in Betrieb genommen. Nun konnte es losgehen. Hans und Stephan luden gegen 18 Uhr zum Ankerfest ein. Zahlreiche Schützenbrüder erschienen mit Ihren Kindern und Frauen zu diesem Fest. Auch Freunde und Nachbarn ließen es sich nicht nehmen mit Hans und Stephan ausgiebig zu feiern. Sogar unser Pastor Herr Rolf Lohmann kam für das eine oder andere Bier vorbei. Für die Kinder wurde eine Hüpfburg bereitgestellt die von den Kindern gut angenommen wurde.
Auf einem Schießstand fand außerdem noch ein kleiner Schießwettbewerb statt. Unser Schützenbruder Karl Heinz heizte den Grill an und kurze Zeit darauf konnte das leckere Grillfleisch verzehrt werden. Es war eine ausgiebige Feier, die bis in die Morgenstunden ging. Unser Festkettenträger Theo hat morgens noch beim Bäcker Brötchen geholt, um den Morgen mit den Übriggebliebenen bei einem leckeren Frühstück im Wintergarten von Hans ausklingen zu lassen. Wir möchten uns bei Hans und Martina sowie Stephan und Liesel für dieses gelungene Fest herzlich bedanken. Text: Pascal Tenhaef

Kevelaerer Kirmes

27. Mai 2017

Die Kevelaerer Kirmes ist in jedem Jahr ein fester Bestandteil im Terminkalender der Hubertusgilde. In diesem Jahr war dies jedoch etwas Besonderes, stellte die Gilde doch zum 8. Mal seit 1912 den Festkettenträger. Schon Wochen vor der Kirmes wurden Vorbereitungen für die Kirmes getroffen. Bögen und Wachhäuschen gebaut sowie zahlreiche Röschen gebunden. In den zwei Wochen vor der Kirmes kam dann der Endspurt, diese Dinge mussten alle beim Festkettenträger Theo Keysers und bei seinem Adjutanten Georg Bors aufgebaut und geschmückt werden. Auch hier wurde an fast jedem Tag noch bis in die späten Abendstunden gearbeitet.

Umso mehr freute es dann alle Schützenbrüder, dass diese Mühe mit einem herrlichen Kirmeswetter belohnt wurden.

Kevelaerer KirmesAus der Hand von Bürgermeister Dr. Dominik Pichler empfing Theo Keysers die Festkette, um diese 3 Tage für die Gilde zu tragen. (Foto Gerhard Seybert)

Kevelaerer KirmesIn einem schönen Festzug ging es am Kirmessamstag vorbei an der Residenz des Adjutanten Georg Bors an der Konrad-Adenauer-Str. (Foto Gerhard Seybert)

Nach einem schönen Festakt im Festzelt, einem gemütlichen Ausklang am Samstag, besuchte der Festkettenträger die Box-Veranstaltung am Sonntag im Kirmeszelt.

Doch schon am Montag hieß es dann wieder, Rückgabe der Festkette. Der Festkettenträger Theo und sein Adjutant Georg wurden von dem kleinen Festzug an Ihrer Residenz an der Wember Str. abgeholt. Bei schönem Wetter gab es dort einige Erfrischungen und kleine Stärkungen bevor es dann wieder zurückging zum Rathaus. Nach der Rückgabe der Festkette löste sich der Zug dann mit dem Absingen des Heimatliedes auf. Der Verein nahm dann zunächst im Vereinslokal eine Stärkung zu sich, bevor noch weitere Gaststätten und Getränkestände besucht wurden. Der Tag klang dann mit dem traditionellen Verbrennen der Kirmespupp auf dem Klara-Platz aus.

Osterfeuer

16. April 2017

OsterfeuerKönig Hans Kannenberg und sein Adjutant Stephan Winkels mit Kaplan Schwerhoff bei der Einsegnung des Osterfeuers

Ein schöner Brauch ist in der Hubertusgilde das gemeinsame Abbrennen des Osterfeuers am Ostersonntag.
Seit ungefähr 30 Jahren geschieht dies zusammen mit der Pfarrgemeinde St. Marien. Auch in diesem Jahr nahmen wieder zahlreiche Besucher daran teil. Das Feuer wurde im Anschluss an die Abendmesse von der Osterkerze mit Fackeln durch den Prinzen Markus Achten und seinen Adjutanten Paul Track zum Hubertusplatz getragen. Hier übernahmen der König und sein Adjutant die Fackeln, um nach einem kurzen Gebet und einige geistlichen Liedern, die vom Musikverein begleitet wurden, das Feuer zu entzünden. Es wurde von Kaplan Schwerhoff eingesegnet. Noch bis in die Dunkelheit konnten die Besucher sich am Feuer erfreuen. Für Verpflegung und Getränke hatte wie in jedem Jahr wieder der Vergnügungsausschuss gesorgt.

Preisskat

13. April 2017
Preisskat

Eine schöne Tradition sind ebenfalls die Preis-Skatturniere der Hubertusgilde. Zum ersten Turnier traf man sich am Gründonnerstag unter Leitung von Stephan Könings im Hubertushaus.

In 4 Durchgängen zu 4 Runden wurden die Gewinner ermittelt. Die Preis wurden in Form von Eiern ausgereicht. Den ersten Preis errang Georg Spans. Der zweite und dritte Preis gingen an Peter Valks und Paul Verhülsdonk. Aber auch die anderen Teilnehmer erhielten noch Preise, ab Rang 10 wurden dann noch Trostpreise vergeben. Keiner musste also ohne ein frisches Osterei nach Haus gehen.

Frauenkaffee

26. März 2017

So zahlreich war der Kaffee lange nicht besucht       Foto Martina Kannenberg

Traditionsgemäß findet kurz vor Ostern im Hubertushaus ein Frühstück für die Frauen der Gilde statt, der Frauenkaffee.
Die Damen werden dann vom König, seinem Adjutanten und dem Vergnügungsausschuss mit einem leckeren Frühstück verwöhnt. In diesem Jahr durfte natürlich der Festkettenträger, unser Präsident Theo Keysers und sein Adjutant Georg Bors auch nicht fehlen. (sk)

Generalversammlung mit Neuwahlen

18. März 2017

Am 18. März 2017 fand die Generalversammlung der Hubertusgilde statt. In diesem Jahr standen Neuwahlen auf dem Programm.
Turnusgemäß trat der geschäftsführende Vorstand zurück und Bernd Hemkes übernahm als ältester anwesender Schützenbrüder die Leitung der Neuwahl der Präsidenten. Er bedankte sich beim Vorstand für die in den letzten 3 Jahren geleistete Arbeit recht herzlich. Aus der Versammlung wurde Wiederwahl vorgeschlagen. Theo Keysers erklärte sich bereit, noch einmal für 3 Jahre anzutreten.
In der anschließenden geheimen Abstimmung wurde er denn auch nahezu einstimmig in seinem Amt bestätigt. Auch bei den übrigen Posten gab es keine Veränderungen. Die weiteren Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes stellten sich ebenfalls für weitere 3 Jahre zur Verfügung, Klaus Wilbers (Vizepräsident), Bernd Rühl (Kassierer) und Reinhard Peters (Schriftführer) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Georg Bors, Dirk Keysers, Marcel Leuker und Daniel van Lück wurden als Beisitzer gewählt. Die Schießgruppe wird vertreten durch den neuen Schießwart Andreas Drude und seinen Stellvertreter Nico Muhlenbeck.
Veränderungen gab es im großen Vorstand, so wird die Gilde mit Gerd Fleischer als neuem Hauptmann und mit einer neuen Fahnenabordnung im Festjahr bei der Kevelaer Kirmes antreten. Die übrigen Posten und die Ausschüsse blieben nahezu unverändert. (sk)

Karneval bei der Hubertusgilde

27. Februar 2017

Der Nachwuchs schon routiniert bei der Aufführung ihres Sketches    Foto: SK

14 Tage nach dem Heimatabend hatte die Hubertusgilde schon wieder Grund zum Feiern. Das traditionelle Familienfest im Cafe am See stand auf dem Programm.

Im karnevalistischen Rahmen waren zahlreiche Vereinsmitglieder in ihren Kostümen erschienen. Neben Akteuren der Hubertusgilde traten auch einige Gäste auf, so der Bauer aus Kapellen und Stefan Hoenmanns als der Kneipengänger.
Die Jugend der Schießgruppe präsentierte wie Kinder sich benehmen, wenn Mutter nicht zu Hause ist. Tanzvorträge kamen von den Frauen der Gilde, dem Männerballett und den Mädchen der Gilde.
Robert Achten erzählte wieder aus dem Leben der Satten Prum und den Abschluss bildeten auch hier Heinz-Theo Ermers und Dominik Lemken mit einem musikalischen Vortrag.

So viele Karnevalisten, dass sie gar nicht ganz auf das Bild passen. Foto: SK

Nicht nur beim Heimatabend konnten die weißen Hosen einen Karnevalswagen bauen. Mit einem selbst gebauten Wagen beteiligten sich wieder an den Karnevalszügen in Twisteden und Kevelaer.
Natürlich mit von der Partie waren der König und sein Adjutant und der Festkettenträger mit seinem Adjutanten. (sk)

Heimatabend 2017

21. Januar 2017

Die St. Hubertus-Gilde beginnt ihr Festjahr

Der frischgebackene Kevelaerer Festkettenträger 2017 v.l. Theo Keysers mit seiner Frau Beate sowie seinem Adjutanten Georg Bors und dessen Frau Elke    NN Foto: Gerhard Seybert

Die Hubertusgilde ist bei der Kevelaerer Kirmes 2017 festgebender Verein.
Ein Festjahr beginnt in Kevelaer traditionsgemäß mit dem Heimatabend. Dieser fand am 21. Januar 2017 im Bühnenhaus der Stadt Kevelaer statt.
Nach der Verabschiedung des scheidenden Festkettenträgers Norbert Platzer von der Bürgerschützengesellschaft übernahm der Vizepräsident der Gilde Klaus Wilbers das Wort, um den diesjährigen Festkettenträger zu proklamieren.
Er stellte einen Schützenbruder vor, der fast 25 Jahre der Hubertusgilde angehört und sich seit 1999 im Vorstand der Gilde auf verschiedenen Positionen engagiert hat. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit ist in jedem Jahr die Hubertuskirmes. Klaus Wilbers proklamierte zum Festkettenträger im Festjahr 2017 für die Hubertusgilde den amtierenden Präsidenten Theo Keysers. Er ist damit der 8. Festkettenträger, den die Hubertusgilde stellen darf. In seiner Begrüßungsansprache bedankte er sich besonders bei seiner Frau. Zu seinem Adjutanten ernannte er seinen Wegbegleiter und Schützenbruder Georg Bors.

Nach dem Heimatlied, während der Pause, hatten die zahlreichen Gäste Gelegenheit dem Festkettenträger, seinem Adjutanten und ihren Frauen zu gratulieren.

Nach der Pause begann ein unterhaltsames Programm und während der ganzen Zeit wurde nicht einmal der Vorhang geschlossen. Heinrich Baumanns und Matthias Löcher moderierten den Abend. Sie waren Teilnehmer eines imaginären Vogelschießens und unterhielten sich in den Pausen über das Vereinsjahr. Die verschiedenen Höhepunkte des Vereinsjahres wurden durch die Mitglieder der Gilde symbolhaft vorgestellt.

So wusste nach dieser Aufführung jeder, was bei einer Vereinstour der Hubertusgilde passiert.       Foto: Hubert Peters

Es begann mit dem Aufmarsch der Gilde zum Vogelschießen. Als einen der ersten Höhepunkte des Vereinsjahres wurde die Winterwanderung vorgestellt, diese gipfelte in einer Tanzdarbietung der Frauen der Gilde in schwarzen Overalls mit Neon-Streifen.
Beim Frauenkaffee unterhielten sich dann Maria Verhülsdonk und Martha Winkels und brachten die Gäste mit der ein oder anderen Anekdote zum Lachen.
Das Männerballet mit Manfred Peters als Biene Maja präsentierte das Familienfest, dass alljährlich im Cafe am See stattfindet.
Anschließend zeigten Jungschützen wie es beim Bau des Karnevalwagens zugeht. Mit dem Osterfeuer ging es dann weiter, dass mit einer Tanzdarbietung der jungen Frauen und Mädchen der Gilde endete.
Beim Festkettenträgertreffen unter der Leitung von Robert Achten wurden alle bis dahin gewesenen Festkettenträger der Gilde von den Jungschützen und Schülern dargestellt. Hermann Voss fuhr dann mit der Gilde auf Vereinstour. In einem Bus erzählten sich die Teilnehmer, die ein oder andere Anekdote von den letzten Vereinsausflügen und sorgten so für Lacher im Publikum.
Zu jedem Vogelschießen gehört auch ein Fahnenschwenken. Die Fahnenschwenker präsentierten dies in einer ganz besonderen Weise. In schwarzen Anzügen, schwenkten sie zunächst auf die traditionelle Weise, dann aber ging das Licht aus und sie schwenkten im Neonlicht zu moderner Musik.

Zum Abschluss bot das von den Familienfesten her bekannte Duo Heinz-Theo Ermers und Dominik Lemken einige speziell für den Heimatabend angepasste Lieder. Unterstützt wurden Sie dabei von Elmar Lehnen, Hubert Lemken und Marco Aymans.
Zum Finale kamen dann noch einmal alle Akteure des Heimatabends auf die Bühne und mit großer Begeisterung sangen sie das Lied „wenn ich an Keylaer denk“. So fand der Heimatabend einen schönen Abschluss. Nach dem Ende Programms wurden noch einige Stunden im Bühnenhaus und anschließend beim Festkettenträger gefeiert. (sk)

Vogelschießen 2016

Neuer Jubel-König auf Keylaer

Das diesjährige Vogelschießen der Sankt Hubertusgilde Keylaer fand am Sonntag, 4. September statt. Nach dem Antreten am Vereinslokal zog man gemeinsam zunächst zur Residenz des scheidenden Königs Pascal Tenhaef an der Koxheidestraße. Von dort aus ging es dann weiter zur Vogelstange auf dem Hubertusplatz zu Keylaer. Dort beteiligten sich 98 Schützen am Preis- und Königsschießen.
Die Preise errangen:
1. Preis Sebastian Kluck
2. Preis Bruno Helmus
3. Preis Hans-Willi Schmitz.
Nach dem Preisschießen meldeten sich Oliver Schiplack, Hans Kannenberg und Andre Koppers zum Kampf um die Würde des Jubelkönigs. Glücklicher Gewinner war am Ende Hans Kannenberg, zu seinem Adjutanten ernannte er Stephan Winkels. Bei der Jugend errang Markus Achten die Würde des Prinzen, zu seinem Adjutanten ernannte er Paul Track. Die Preise gingen an: 1. und 2. Preis Thomas Achten und 3. Preis Bettina Ermers. Nach der Proklamation des neuen Königs auf dem Hubertusplatz, wurde im Hubertushaus noch einige Stunden schön gefeiert. Zahlreiche Abordnungen der Kevelaerer Schützenvereine kamen zum Gratulieren.

Das beigefügte Foto zeigt den König Hans Kannenberg (rechts) mit seinem Adjutanten Stephan Winkels (links).

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Neuigkeiten

Alles nur geträumt?

Letzte Tage fuhr ich über die Gelderner Straße und dachte mir, oh alles nur geträumt. Dort hing an der Ecke Sonnenstraße die frische Werbung für die bevorstehende Hubertuskirmes. Bullenball, 80er-Party, Pop-Schlager-Nacht, alles wurde in großen Lettern wie jedes Jahr angekündigt.
Bei genauer Betrachtung stellte ich aber leider fest, die Plakate sind noch vom Vorjahr. Daran sehen wir, wie lange uns schon das Corona-Virus in seinem Bann hält. In einem anderen Jahr wären diese Plakate sicher bereits mehrfach überklebt worden, so zeugen sie mittlerweile von einer Zeit, in der für uns noch alles in Ordnung war.

Auch wenn die Kirmes in diesem Jahr nicht in der gewohnten Form stattfinden kann, so wollen wir sie doch nicht ganz ausfallen lassen.
Zumindest die Gottesdienste zum Patronatsfest und zum Totengedenken sollen stattfinden – und wenn es denn Anfang November noch möglich sein sollte, im Anschluss an die Festmesse eine Jubilar-Ehrung in der Gaststätte Scholten.
Die entsprechende Einladung wird Euch in den nächsten Tagen erreichen. Bitte beachtet, dass eine Teilnahme nur mit vorhergehender Anmeldung möglich ist.

Vielen Dank für Euer Verständnis, in der Hoffnung auf ein Wiedersehen am 9. November.

Kein Vogelschießen 2020…

Nach 69 Vogelschießen, die es seit der durch die NS-Zeit bedingten letzten großen Pause gegeben hat, ist 2020 neben dem Jahr 1975 erst das zweite Jahr seit 1950 in dem kein Vogelschießen stattgefunden hat. Während im Jahr 1975 für die Verlegung des Termins vom Herbst ins Frühjahr der Grund organisatorischer Art war, war es uns diesem Jahr wegen Corona-Krise untersagt. Ob wir im kommenden Jahr wieder gemeinsam zur Vogelstange ziehen werden ist noch ungewiss. Doch wollte die Hubertusgilde das Wochenende an dem das Vogelschießen hätte stattfinden sollen nicht ganz unbeachtet verstreichen lassen. So wurde am Freitagabend als Zeichen nach außen die „Ruij gepeelt“. Dazu wurde der Fahnenmast entsprechend geschmückt.

Für den Sonntag hatten wir Ulla Grootens gebeten Ihre Gaststätte schon vormittags zu öffnen, so bestand die Möglichkeit für die interessierten Mitglieder sich hier im Rahmen der für Gaststätten üblichen Corona-Regeln zu treffen. Immerhin 31 Mitglieder mit Frauen nahmen die Möglichkeit wahr, unter Ihnen neben dem amtierenden König auch 9 weitere ehemalige Könige aus den letzten 35 Jahren.

Da wir über das Vogelschießen in diesem Jahr nicht berichten können möchten wir an die Königsjahre der insgesamt 10 anwesenden Könige kurz erinnern. Jeden König baten wir um eine kurze Stellungnahme zu seinem Königsjahr.

Alle Könige berichteten von einer positiven Erfahrung in ihrem Königsjahr, vielleicht ein Ansporn für alle die noch nicht die Gelegenheit hatten, die Gilde als König zu repräsentieren beim nächsten Vogelschießen doch mit drauf zu halten.

Hoffen wir, dass wir im nächsten Jahr wieder die Gelegenheit haben werden.

2019 – Theo und Martina Bors

Theo Bors: Ich werde wohl als Corona-König in die Geschichte eingehen. Aber wir können länger als ein Jahr feiern, ich freue mich schon auf das Ankerfest.

2017 –  Paul und Doris Hellmann

Paul Hellmanns: Wir erinnern uns an ein schönes Königsjahr, immer bei besten Wetter. Bei uns zu Hause im Wendehammer der Stephan-Lochner-Straße haben wir unser Ankerfest gefeiert. Wir haben extra ein großes Zelt aufgebaut, aber das Wetter war so schön, dass wir es nicht nötig hatten.

2009 – Stephan und Liesel Winkels

Stephan Winkels: In unserem Königsjahr feierte die Gilde Ihr 375. Jubiläum, darum durfte ich auch Jubelkönig sein. Besonders gefallen hat uns die Teilnahme am Oud Limburgs Schuttersfeest in Blitterswijk. Das Königsjahr und seine Fortsetzung mit dem Gewinn der Würde des Stadtbundkönigs waren für uns ein unvergessliches Erlebnis.

2004 – Reinhard und Anita Peters

Reinhard Peters: Wir erinnern uns gerne an unser Königsjahr zurück, immer bestes Wetter und viel Unterstützung durch unsere Freunde und den Verein. Gerne erinnern wir uns auch an das Ankerfest, dass wir bei uns auf dem Hof gefeiert haben. Die letzten Gäste sind wohl erst am nächsten Tag nach Hause gekommen.

2003 – Hans Baumanns

Hans: Baumanns: Es war ein einmaliges Erlebnis in dem Festjahr 2004 Jubelkönig gewesen zu sein. Es war schön meinen Cousin Heinrich als Festkettenträger überall hin zu begleiten.

2001 – Peter und Astrid Valks

Peter Valks: Wir hatten ein schönes Königsjahr, besonders gerne erinnern wir uns an den Vereinsausflug, der uns in die Eifel und nach St. Hubert in den Ardennen geführt hat.

1997/2007 – Robert Achten und Dieter Track

Robert Achten: 1987 -Prinz, 1997 – König, 2007 – Adjutant, alle 10 Jahre ein großes Ereignis. Besonders beeindruckt hat mich meinem Königsjahr die allzeit treue Unterstützung durch die Fahnenschwenker.
Sein Adjutant 1997 war König 2007 und Robert war dann bei Dieter Adjutant.
Dieter Track: Ich bin 3-mal kurz hintereinander König geworden, erst wurde ich Klotzkönig, am Tag danach dann Gildenkönig und im Jahr danach dann auch noch Stadtbundkönig. Ein besonderes Erlebnis war für mich in dem Jahr die Teilnahme am Europa-Schützenfest in Kinrooi in Belgien.

1989 – Thomas Simon

Thomas Simon: Ich war der letzte König, der bei Scholten ausgeschossen wurde und der Weg zu meiner Residenz in Weeze-Keylaer war sicher einer der weitesten Wege, den die Gilde nach einem Vogelschießen laufen musste. Alles in allem war es ein schönes Königsjahr.

1985 – Hans und Martha Winkels

Hans Winkels: Ich bin wohl als Regenkönig in die Geschichte eingegangen, schon beim Rückweg von der Vogelstange zur Residenz wurden wir von einem heftigen Schauer überrascht. Auf der Hüls lief der Zug auf einmal auseinander und bei fast allen Veranstaltungen in dem Jahr hat es geregnet. Aber es war trotzdem ein schönes Jahr.

Update Corona-Krise

Am 25. Juni 2020 traf sich unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen der Große Vorstand zu einer Versammlung, bei der Möglichkeiten für Aktivitäten und das weitere Vorgehen besprochen worden sind. Neben dem Geschäftsführenden Vorstand, König Theo Bors, Adjutant Georg Bors und Präses Pastor Gregor Kauling waren noch 24 weitere Mitglieder anwesend.

Der Große Vorstand traf die folgenden Entscheidungen:

Das König Vogelschießen für das Jahr 2020 fällt aus. König Theo Bors und Adjutant Georg Bors erklärten sich bereit, ihr Amt im nächsten Jahr fortzusetzen.

Unter der Voraussetzung, dass Großveranstaltungen bis zum 31. Oktober untersagt werden, soll die Kirmes abgesagt werden. Falls eine Entscheidung über Großveranstaltungen nicht bis Ende August vorliegt, wird der Vorstand ermächtigt, abhängig von einer erneuten Beurteilung der Lage, die Kirmes abzusagen.

Der geplante Vereinsausflug wird nicht durchgeführt. Falls es dann zulässig soll am Termin des Vogelschießens eine Fahrrad-Rallye rund um Keylaer durchgeführt werden. Der Vergnügungsausschuss erklärte sich bereit unter Berücksichtigung der dann geltenden Bestimmungen eine entsprechende Veranstaltung vorzubereiten. An diesem Wochenende soll dann auch die „Ruij gepeelt“ werden, sprich Fahne und Mai an Schießstand und Fahnenmast angebracht werden, um nach außen deutlich zu machen, heute wäre Vogelschießen.

Sollte es tatsächlich zur Absage der Kirmes kommen, dann wollen wir versuchen trotzdem ein Patronatsfest und die Messe zum Totengedenken abzuhalten. Falls die aktuellen Bestimmungen für Kirchenbesuche dann noch gelten, könnten wir gegebenenfalls auf die Basilika ausweichen. Ein gemeinsames Kaffee-Trinken mit einer Jubilar-Ehrung könnte im Anschluss daran vielleicht im Hubertushaus stattfinden. Dies soll kurzfristig geplant werden, wenn bekannt ist, welche Möglichkeiten es zu dem Zeitpunkt gibt. Die Veranstaltung am Montag soll etwas später nämlich um 17:30 Uhr beginnen. Die Totenmesse am Dienstag wie gewohnt um 20:00 Uhr.

Die Mitgliedsbeiträge werden normal am 15. August eingezogen. Für die Schießgruppenmitglieder wird es eine Erleichterung geben, sie sollen pauschal (also unabhängig vom Alter) nur 10 Euro bezahlen. Das Königsgeld wird in diesem Jahr nicht eingezogen. Sollte jemand durch Zahlung der Mitgliedsbeiträge Schwierigkeiten haben, soll er sich vor dem 15. August an den Kassierer wenden, man werde dann nach einer einvernehmlichen Lösung suchen.

Das Hubertushaus soll bis zum Termin des Vogelschießens weiter geschlossen bleiben.

Die nächste Mitgliederversammlung soll im März 2021 als Generalversammlung für die Jahre 2020 und 2021 stattfinden.

Sobald Details für die angedachten Veranstaltungen am ersten September-Wochenende oder zum Patronatsfest bekannt sind, werden wir Euch rechtzeitig mit einer entsprechenden Einladung informieren. Im übrigen gilt weiterhin die auf dem Terminkalender angesetzten Veranstaltungen werden nicht stattfinden, es sei denn es erfolgt hierzu eine Einladung.

Wenn weitere Entscheidungen getroffen werden müssen, die nicht durch die Beschlüsse vom 25. Juni gedeckt sind, wird erneut zu einer Großen Vorstandsversammlung eingeladen.

Wir wünschen allen Mitgliedern, dass Sie möglichst wenig von der aktuellen Gefährdung betroffen sind und gesund bleiben.

Auszeiten und Krisen

Die Corona-Krise hat dazu geführt, dass die Kevelaerer Vereine alle eine Auszeit nehmen mussten. Durch die Kontaktbeschränkungen sind die Vereins-Aktivitäten fast vollständig zum Erliegen gekommen. Darum kann in dieser Ausgabe auch nur wenig Neues berichtet werden. Dies haben die Redakteure zum Anlass genommen, die Auszeiten und Krisen in der Vergangenheit anzuschauen und näher zu beleuchten. In der wahrscheinlich fast 600-jährigen Vereinsgeschichte hat es öfter als einmal eine Auszeit gegeben. Zeiten in denen die Vereinsaktivitäten über Jahre hinweg fast vollständig zum Erliegen gekommen sind.

Wahrscheinlich fällt die Entstehung der Hubertusgilde in die Zeit des Baus der Hubertuskapelle, also zum Ende des 14. bzw. Anfang des 15. Jahrhunderts. Leider fehlen dafür noch schriftliche Belege. Das aktuell als Gründungsjahr auf den Fahnen stehende Jahr 1634 muss auf jeden Fall korrigiert werden, denn im Rahmen der Nachforschungen zum 875-jährigen Jubiläum von Keylaer wurde eine urkundliche Erwähnung der Hubertusgilde im Jahr 1575 gefunden. So berichtete die Stadtarchivarin Dorothee Flemming-Lühr in einem Beitrag zur Siedlungsgeschichte von Kevelaer in dem Buch „Epitaph für Stefan Frankewitz“ von einer Erwähnung der Hubertusgilde in einer Steuerliste der Gelderschen Rekenkamer im Jahr 1575. Im Folgenden werden die Auszeiten seit Anfang des 15. Jahrhunderts betrachtet. In den Jahren zwischen 1431 und 1440 kam es in Mittel- und Westeuropa zu einer Klima-Katastrophe. Auf lange und extrem kalte Winter folgten warme und regenreiche Sommer, dies führte zu Hungersnöten und die Menschen waren anfällig für Krankheiten. Im 16. Jahrhundert gab es im Jahr 1540 eine Periode von 11 Monaten ohne nennenswerte Niederschläge, Waldbrände und Missernten waren die Folge. Im Jahr1568 begann dann der 80-jährige spanisch-niederländische Krieg, dessen letzten 30 Jahre auch als 30-jähriger Krieg bekannt sind. Er fand erst 1648 seinen Abschluss mit dem Westfälischen Frieden. Dieser Krieg spielte sich von Anfang an auch in unserer Region ab, gehörte das Herzogtum Geldern doch zu den spanischen Niederlanden. Wahrscheinlich wurden zu jener Zeit die Schanzen in Kevelaer und Keylaer angelegt. In diese flüchteten sich die Menschen, wenn die marodierenden Söldner-Heere auf Ihrem Weg von der einen zur anderen Schlacht durch die Dörfer zogen. In dieser Zeit übernahmen die Gilden und Bruderschaften zusätzlich zu der Sorge, um die jeweilige Kirche oder Kapelle und die Armen ihres Umfeldes die Aufgabe die Bevölkerung zu beschützen. Sie entwickelten sich zu Schützenbruderschaften. Aus der Zeit nach dieser Periode ist eine Entwicklung der Gilde zu einer organisierten Vereinigung belegt. Dafür sind zahlreiche Belege vorhanden, wie z.B. das Hutsilber und ein Reglement aus dem Jahr 1693. Auch Anfang des 18. Jahrhunderts kam es wieder zu einem Erbfolgekrieg. Im Jahr 1703 wurde die Stadt Geldern durch preußische Truppen belagert und mit dem Frieden von Utrecht wurde unsere Region erstmals preußisch. Der Marquis und Reichsgraf von Hoensbroeck wurde Verwalter für die Region und die Bruderschaften mussten Ihre Satzungen dort zur Eintragung vorlegen. Für das 18. Jahrhundert finden sich zahlreiche Urkunden und Abrechnungen in den Archiven. Die Gilde lebte auf, bis 1792 die Franzosen in Kevelaer einmarschierten. In der Folge wurden im Jahr 1798 alle Bruderschaften und Gilden aufgelöst, auch die Hubertusgilde war betroffen und verlor Ihren Grundbesitz. Die Besatzungszeit und die gegen Ende dieser Zeit stattfindenden kriegerischen Auseinandersetzung ließen keinen Raum für das Vereinsleben. Dies fand erst 1815 mit der Schlacht von Waterloo ein Ende. Napoleon wurde vernichtend geschlagen und die Landkarte von Europa wurde auf dem Wiener Kongress neu gezeichnet. Es entstand die heutige Staatsgrenze zwischen dem Königreich der Niederlande und dem Königreich Preußen. Kevelaer fiel endgültig unter preußische Hoheit. Im selben Jahr kam es in Indonesien zu einem Vulkanausbruch, bei dem so viel Asche ausgestoßen wurde, dass die Sonne fast ein Jahr lang nicht schien. So wurde das Jahr 1816 zu einem Jahr ohne Sommer, verbunden mit Missernten und Hungersnöten. In der folgenden Zeit fand das Vereinsleben nur sporadisch statt, bis 1863 ist für diese Zeit nur ein Vogelschießen, im Jahr 1831, belegt. 1863 verstarb in Kevelaer der langjährige Pastor Johann Heinrich Krickelberg, er hatte sich für seine Beerdigung die Teilnahme der Bruderschaften gewünscht. Nach diesem Ereignis lebte das Vereinsleben wieder auf. Ein in diesem Jahr begonnenes Protokollbuch befindet sich noch heute im Besitz der Gilde. Wegen des Krieges mit Frankreich und des sich anschließenden Kulturkampfes kam es in den Jahren 1871/72 zu einer kurzen Unterbrechung. Im Jahr 1872 fand kein Vogelschießen statt. Ähnliches ist für das Jahr 1876 belegt. Wegen der Verweisung der Geistlichen aus dem Priesterhaus, fand in diesem Jahr kein Königsschießen statt. Die nächste Unterbrechung folgte mit Beginn des ersten Weltkriegs, ohne Hinweise auf eine bevorstehende Ruhezeit, enden die Einträge im Protokollbuch mit dem Protokoll der Generalversammlung im November 1913. Es folgte die Nachkriegszeit mit der belgischen Besetzung, der Spanischen Grippe und der Weltwirtschafts-Krise. Erst für 1928 sind wieder Eintragungen im Protokollbuch erfasst. Ab da gab es dann wieder ein reges Vereinsleben mit einem Festjahr im Jahr 1934 als Höhepunkt. Doch die Spannungen mit den Machthabern und deren Agieren gegen die Kirche und Ihre Verbände finden sich auch in den Protokollen. Im Jahr 1935 wurde die Pflicht des Königs zur Teilnahme an der Fronleichnamsprozession in die Statuten aufgenommen. Ab 1936 forderten die Behörden den Anschluss der Schützenvereine an den Deutschen Schützenbund, was das Verbot zur Teilnahme an kirchlichen Veranstaltungen beinhaltete. Dieses Thema wurde auf der Generalversammlung im Jahr 1936 diskutiert und man beschloss, dass man konfessionell gebunden bleiben möchte und dem Deutschen Schützenbund nicht beitritt. Was dann im Jahr 1937 das Verbot der Aktivitäten der Gilde zur Folge hatte. Es folgte eine Auszeit, die bis Ende 1947 andauerte. Die Schützenbrüder versammelten sich bei „de Wäver“ und bei Wilbers zu Hause, um den Verein wieder aufleben zu lassen Am 26. Januar 1948 fand dann als erste Veranstaltung das Winterfest im Saal der Wwe. Pesch statt.

Seitdem erlebte die Gilde für 72 Jahre eine stetige Weiterentwicklung, bis auch Kevelaer die Corona-Krise erreichte. Wie lange sie noch andauern wird und welche Auswirkungen sie noch auf das Vereinsleben haben wird ist ungewiss. Wir sehen aber auch, dass diese Krise im Vergleich zu den bisher dagewesenen Auszeiten und Krisen nicht so schwerwiegend ist. Darum dürfen wir hoffen, dass es den Schützenbrüdern gelingt auch in dieser Krise, die Flamme der Gilde nicht erlöschen zu lassen und vielleicht schon bald die Hubertusgilde wiederaufleben zu lassen.

Das Bild zeigt einen Auszug aus dem Protokollbuch der Gilde vom 3. Februar 1937: „Da uns jetzt von den Behörden alle Veranstaltungen verboten sind, ruht die St. Hubertus-Gilde bis auf Weiteres.“

Platz an der Hubertuskapelle

In zwei Aktionen haben Heimatfreunde und Mitglieder der Gilde, sich des Parkplatzes an der Hubertuskapelle angenommen. Mit den Jahren waren die den Platz umgebenden Sträucher und Hecken immer dichter und breiter geworden, was die Pflegearbeiten erschwerte. Außerdem war von Mitgliedern beklagt worden, dass das Denkmal für die Toten der Gilde von der Straße aus gar nicht sichtbar ist. Es war bereits über ein Versetzen des Denkmals diskutiert worden. Mit den jetzt durchgeführten Maßnahmen wurde eine andere Lösung gefunden. Die Hecke an der Straße wurde komplett entfernt. Die Hecken an den Seiten wurden kräftig zurückgeschnitten. So ist der Platz nun insgesamt breiter und offener geworden. Kapelle und Denkmal sind von der Straße aus gut zu sehen und bei einer mittigen Einfahrt auf den Platz können Fahrzeuge nun rechts und links parken. Durch die Aktion wirkt der Platz hinter der Kapelle nun offener und einladender. Kapelle und Toten-Gedenkstein der Gilde sind von der Straße aus gut zu sehen.

Das Bild zeigt Johannes Ermers und Michael Tenhagen. Sie brachten zusammen den neuen Schotter in die neue Einfahrt und die zusätzliche Parkfläche ein. Ein Dank gilt besonders Johannes Ermers für die Bereitstellung von Schotter und Maschinen und Michael Tenhagen für die alltägliche Pflege der Anlage.

 

Hubertusgilde trauert um Ihr ältestes Mitglied

Am Montag, den 20. April 2020 verstarb er in den frühen Morgenstunden im Alter von 93 Jahren der Schützenbruder Josef Voß. Mit ihm verlor die Hubertusgilde ihr ältestes Mitglied und den letzten Schützenbruder, der an der Wiedereinrichtung der Gilde nach dem 2. Weltkrieg beteiligt war.

Josef Voß wurde am 26. Februar 1927 geboren. Er gehörte mit zu den Männern der ersten Stunde, die nach der 10-jährigen Zwangspause wegen des Verbots der Gildenaktivitäten im Jahr 1937 im Jahr 1947 für ein Wiederaufleben des Gildenlebens sorgten. Während seiner 73-jährigen Vereinszugehörigkeit beteiligt er sich stets aktiv am Vereinsleben. Auch im hohen Alter nahm er, soweit seine Gesundheit es zuließ, noch an den Vereinsveranstaltungen teil. In den Jahren 1954, 1978 und 1988 errang er beim Vogelschießen jeweils den dritten Preis. Im Jahr 1973 errang er beim Vogelschießen den zweiten Preis und im Jubiläumsjahr 1984 war er, an der Seite des Jubelkönigs Matthias Boll, Adjutant der Gilde. Für seine langjährige Mitgliedschaft wurde er mehrfach ausgezeichnet, zuletzt im November 2017 anlässlich seiner 70-jährigen Mitgliedschaft. Wir alle werden Josef Voß stets in guter Erinnerung behalten. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen. Aufgrund der aktuellen Situation konnte ihm leider kein letztes Geleit gegeben werden. Die Beerdigung fand im engsten Familienkreis statt. Alle Schützenbrüder sind eingeladen, sich in dieser besonderen Zeit seiner zu erinnern und für ihn zu beten. Herr lass ihn ruhen in Frieden.

Das Bild zeigt Josef Voß und am Gewehr den inzwischen ebenfalls verstorbenen Schützenbruder Peter Breidenbach beim Vogelschießen im Jahr 2017.

Musikkapelle Niederdorf

Im Festjahr 1979 war die Attraktion der Kirmes eine Musikkapelle aus Niederdorf im Pustertal (Süd-Tirol). Mit einer großen Abordnung begleitete uns die Kapelle zum Vogelschießen und durch die Kirmestage. In diesen Tagen erhielten wir eine Rückmeldung dazu. Die Kapelle feiert in diesem Jahr ihr 170-jähriges Bestehen und in dem Jubiläumsvideo, dass man sich in Vimeo anschauen kann, wird auch die Teilnahme an der Kirmesfeier erwähnt.
Die Hubertusgilde stattete den Niederdorfern im darauf folgenden Jahr im Rahmen eines Vereinsausfluges einen Gegenbesuch ab.
Es gibt sicherlich noch zahlreiche Schützenbrüder, die sich an die Kirmes und den Vereinsausflug gerne erinnern.
Vielen Dank an Manfred Brichenfried aus Niederdorf für den Hinweis auf das Video und herzliche Glückwünsche zum Jubiläum nach Niederdorf in der Hoffnung, dass man in diesem Jahr auch noch einmal feiern darf. Vielleicht gibt es ja noch einmal die Gelegenheit zusammen etwas zu unternehmen.​

Corona-Krise

Am Freitag, den 13. März 2020 traf sich der Große Vorstand der Hubertusgilde im Hubertushaus zur Vorbereitung der Generalversammlung. Aufgrund der aktuelle Bedrohung durch den Corona-Virus konnte die Tagesordnung nicht eingehalten werden und man diskutierte über den Umgang mit der aktuellen Situation. Im Sinne der Gesundheit der Vereinsmitglieder und der Besucher und Gäste beschloss der Große Vorstand einstimmig, das Vereinsleben bis auf Weiteres ruhen zu lassen. Alle Versammlungen und Veranstaltungen werden abgesagt bzw. auf unbestimmte Zeit verschoben. Das Hubertushaus bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Schieß- und Trainings-Aktivitäten, auch die gerade begonnene Fahnenschwenkerausbildung finden bis auf Weiteres nicht mehr statt. Die Gilde wird zu gegebener Zeit die Große Vorstandsversammlung neu ansetzen, alle auf dem Jahres-Terminkalender angegebenen Veranstaltungen, finden nur dann statt, wenn zuvor auch explizit dazu eingeladen wird.

Wir wünschen allen Schützenbrüdern, dass sie und ihre Familien gesund bleiben und möglichst wenig durch die Folgen der Krise betroffen sind.

 

Familienfest

Am 8. Februar traf sich die Gilde beim Schützenbruder Theo Küsters im Cafe am See. Im karnevalistischen Rahmen hatten viele Aktive unter der Regie des Vergnügungsausschusses ein ansprechendes Programm vorbereitet. Zunächst sorgten die ganz Jungen mit Sketchen für ansprechende Unterhaltung, die jungen Frauen der Gilde zeigten in einer Art Schleiertanz Ihr tänzerisches Können. Bevor der Metzger aus Kapellen mit Dönnekes aus seinem Alltag auf die Bühne trat. Dann folgten die Gildenfrauen mit einem Potpouri von zahlreichen Musikstücken, unterstützt von Fabian Keysers (in Frauenkleidern). Die Videoschiedsrichter zeigten wie vom Heuboden in Keylaer aus, die wichtigen Entscheidungen im Profi-Fußball getroffen werden. Natürlich durfte auch das Männerballet nicht fehlen. Auch eine Gruppe der „Weißen Hosen“ lieferte noch eine musikalischen Beitrag. H-T. und Dominik beleuchteten dann wieder musikalisch Themen der Gilde und der Stadt Kevelaer und sorgten so für Stimmung. Den letzten Programmpunkt verkörperte dann Robert Achten als Lisbeth, bevor der Abend mit einem herzlichen Dank an den Vergnügungsausschuss und einem großen Finale ausklang. Den Anwesenden war an diesem Abend sicherlich nicht bewusst, dass dies die vorläufig letzte vereinsinterne Feier sein würde und so genossen sie unbeschwert einen heiteren Abend. Bis in die frühen Morgenstunden wurde fröhlich gefeiert.

Karneval 2020

Die „Weißen Hosen“ hatten auch in diesem Jahr wieder einen Karnevalswagen gebaut und machten in diesem Jahr als Kobolde Keylaer unsicher. Der Karnevalszug in Twisteden wurde wegen des schlechten Wetters leider abgesagt, aber zum Ausgleich traf man sich im Hubertushaus, wo mit zahlreichen Schützenbrüdern zusammen ein ausgiebiger Frühschoppen abgehalten wurde.
Am nächsten Tag war das Wetter dann besser und der Kevelaerer Rosenmontagszug konnte stattfinden. Zahlreiche Schützenbrüder feierten am Straßenrand mit und der Karnevalswagen nahm an dem Zug teil. Nach dem Zug trafen sich alle zum gemeinsamen Ausklang des Karnevals im Hubertushaus. Ein Ausklang, der wahrscheinlich weit über die Fastenzeit hinausgehen wird. Selbst die ernsteren Veranstaltungen wie Einkehrtag, Frauenkaffee und die Generalversammlung wurden inzwischen abgesagt und niemand weiß im Moment zu sagen, wie es weiter gehen wird und wann wir das Vereinsleben wieder aufnehmen können.

Bis dahin rufen wir allen zu, bitte nicht den Kopf hängen lassen und bleibt gesund. Bis nach der Krise!

Winterwanderung

Am 28. Dezember trafen sich die Schützenbrüder am Hubertushaus zur diesjährigen Winterwanderung. In einer großen Runde ging man über Keylaer zur Eckstraße, wo unser König Theo Bors uns zu einer Einkehr eingeladen hatte. In geselliger Runde wurde viel geklönt und Rückblick auf das vergangene und Ausblick auf das kommende Jahr gehalten, vom Corona-Virus hatten die wenigsten was gehört und so feierte man unbeschwert bis zum Aufbruch aufgerufen wurde, um den gemeinsamen Weg fort zu setzen zur Gaststätte Zum Lieven Heer. Hier erwartete die über 100 Teilnehmer ein gemeinsames Grünkohlessen mit Mettwürstchen, Speck und Kasseler-Fleisch. Alle konnten reichlich essen und viele verbrachten noch gesellige Stunden bis in den späten Abend hinein.

Christkönigsfest

Nach dem Besuch des Gottesdienstes zum Christkönigsfest trafen sich die Schützenbruder zum gemeinsamen Frühstück im Hubertushaus und zu angeregten Gesprächen beim anschließenden Frühschoppen.

Der Kirmesmonat mit seinen zahlreichen Veranstaltungen findet traditionsgemäß seinen Abschluss beim Christkönigsfest. Nach dem gemeinsamen Besuch des Gottesdienstes in der Basilika trafen sich die Schützenbrüder im Hubertushaus zum gemeinsamen Frühstück mit einem anschließenden Frühschoppen. Schriftführer Reinhard Peters begrüßte die Teilnehmer und ganz besonders auch die Heimatfreunde Keylaer, bei denen er sich mit einem kleinen Präsent für ihr Engagement im Jubiläumsjahr recht herzlich bedankte. Dominik Lemken gab dann noch einen kurzen Rückblick auf die abgelaufene Kirmes und zog ein durchaus positives Resümee. Der Tag ist für die Mitglieder gleichzeitig der Abschluss der Kirmes und ein kleines Dankeschön für die zahlreichen geleisteten Arbeitsstunden, die jedes einzelne Mitglied einbringt. Dafür auch an dieser Stelle allen nochmals ein herzliches Dankeschön.

 

 

75 jaar bevrijding Blitterswijk

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag der Befreiung von Blitterswijk nahmen die Hubertusschützen in den Reihen der Blitterswijker Schützen an dem Festzug teil.

Vor 75 Jahren, im November 1944, wurden die am linken Ufer der Maas liegenden Dörfer durch amerikanische und englische Truppen von der deutschen Besatzung befreit. Dieser Jahrestag wird von den Gemeinden Venray und Horst mit entsprechenden Veranstaltungen gefeiert. Hierbei ist es sicherlich bemerkenswert, dass die Blitterswijker Schützen Ihre deutschen Freunde zu dieser Feier eingeladen haben, in ihren Reihen an den Feierlichkeiten teilzunehmen. Dass es heute möglich ist, deutsche Freunde zu einer solchen Feierlichkeit einzuladen, ist ein schönes Zeichen für Völkerverständigung und Versöhnung und eine Bestätigung des europäischen Gedankens.

Zusammen mit den Festgästen nahmen rund 30 Schützenbrüder an einer Vorführung von Fallschirmspringern und der Wiedereinsegnung des im Krieg zerstörten und nun wieder hergestellten Eingangstores des Blitterswijker Schlosses teil. Anschließend kam es noch zu einem regen Austausch zwischen den Blitterswijkern und den Gästen aus Keylaer.

 

Patronatsfest 2019

Die beim Patronatsfest Geehrten (hintere Reihe von links) Hans Kannenberg, Reinhard Peters, Theo Küsters, Reinhold Schmidt, Manfred Peters und Dirk Keysers sowie (vordere Reihe von links) Willi Fiedler und Ernst Cleven.

Ein weiterer Höhepunkt im Rahmen der Kirmes ist für die Hubertusgilde das Patronatsfest.
Die Gilde trat am Kapellenplatz an und zog in einem feierlichen Festzug vorbei am Hagelkreuz zur Hubertuskapelle. Hier las Präses Pastor Kauling die Festmesse, bei der auch der Ehrenbezirkspräses Pastor Richard Schulte Staade zugegen war. Von der Kapelle ging es zum Festzelt, um dort gemeinsam Kaffee zu trinken. Präsident Theo Keysers konnte zahlreiche Gäste aus Kevelaer begrüßen. Im Rahmen der Feierlichkeiten fanden auch die Ehrungen von langjährigen und besonders verdienten Mitgliedern statt. Für die 25-jährige Mitgliedschaft in der Gilde wurden Theo Küsters und Reinhold Schmidt geehrt, für 50-jährige Mitgliedschaft wurden Willi Fiedler und Ernst Cleven ausgezeichnet. Mit dem Silbernen Verdienstkreuz wurden Dirk Keysers und Manfred Peters geehrt. Hans Kannenberg erhielt für sein jahrelanges Engagement den Hohen Bruderschaftsorden. Schriftführer Reinhard Peters wurde für die jahrzehntelange Vorstandsarbeit mit dem Sebastianusehrenkreuz ausgezeichnet.
Nach dem offiziellen Teil verbrachten die Gildenbrüder noch viele gemütliche Stunden beim Dämmerschoppen. Sie feierten noch bis in die frühen Morgenstunden.
Am Tag nach dem Patronatsfest traf man sich abends noch einmal in der Hubertuskapelle, um entsprechend der alten Tradition den verstorbenen Gildenbrüdern zu gedenken.

 

Familientag 2019

Neben dem Kindertrödelmarkt finden Eltern mit ihren Kindern Zeitvertreib an zahlreichen Spielgeräten und bei Kaffee und Kuchen.

Ein fester Programmpunkt bei der Hubertuskirmes ist seit Jahren der Kindertrödelmarkt im Festzelt. In Verbindung mit der Indoor-Kirmes hat sich dieser Tag zu einem Familientag etabliert, der von zahlreichen Besuchern gerne angenommen wurde. Neben einer Hüpfburg und einer Rutschbahn waren kleine Pferde, mit denen man durch das Zelt reiten konnte, bei den Kindern der große Renner. Für die Eltern gab es wahlweise Kaffee und Kuchen oder einen Frühschoppen in der Sektbar. Am späten Nachmittag klang der Tag aus.

 

Königsball 2019

Das Königspaar Theo und Martina Bors mit dem Adjutantenpaar Georg und Elke Bors anlässlich des Königsballs der St. Hubertus-Gilde im Festzelt.

Das große Festwochenende der Hubertuskirmes wird traditionsgemäß mit dem Königsball eröffnet.
Am 1. November waren rund 450 Gäste aus dem Bezirk Kevelaer, aus Straelen und aus den benachbarten Niederlanden der Einladung unseres Königs gefolgt.
Der Abend begann mit einem Empfang des Königs im Hubertushaus. Hier hatte jeder Gelegenheit, dem Königs- und dem Adjutantenpaar zu gratulieren. Anschließend zogen die Gäste und die Abordnungen der Vereine in einem feierlichen Festzug in das Hubertuszelt ein. Zum Einzug spielte der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Kevelaer, auch die Gäste aus Blitterswijk gaben eine Kostprobe Ihres musikalischen Könnens. Die Fahnenschwenker der Gilde schwenkten zu Ehren des Königs die Fahnen.

Nach der Begrüßungsansprache des Präsidenten Theo Keysers eröffneten die Keylaerer Majestäten dann mit einem Ehrentanz den Königsball. Das Duo „Two for you“ sorgte stets für eine volle Tanzfläche und die Gäste vergnügten sich bis in die späten Abendstunden. Die Schießgruppe der Gilde hatte wieder eine attraktive Verlosung zusammengestellt und viele Gäste konnten noch einen oder mehrere Preise mit nach Hause nehmen. Das Kirmeswochenende hatte somit eine schöne Eröffnung erlebt.

Skatturnier 2019

Die Gewinner des diesjährigen Herbst-Skatturniers, 1. Platz Robert Achten (Mi.), 2. Platz Peter Sarsi (links) und 3. Platz Dirk Adamaschek (rechts).

Alljährlich treffen sich die Skatfreunde unter den Hubertusschützen zweimal im Jahr im Hubertushaus zu einem Skatturnier.
Das erste Turnier findet immer am Gründonnerstag statt. Für das zweite Turnier hat sich seit der Einführung des Tags der deutschen Einheit der 2. Oktober eingebürgert. Die Skatfreunde fanden sich unter der Leitung von Skatobmann Stephan Könings auch in diesem Jahr wieder im Hubertushaus ein. In vier Runden konnten die besten Skatspieler ermittelt werden.

Vogelschießen 2019

Am Sonntag, den 1. September, richtete die Hubertusgilde Keylaer ihr diesjähriges Preis- und Königsschießen aus.
Bereits am Freitag hatten zahlreiche helfende Hände die notwendigen Vorbereitungen getroffen und den Platz sowie das Hubertushaus wieder schön geschmückt. Am Samstag wurde dann beim Klotzkönigsschießen das Gewehr getestet und angehende Königsanwärter konnten schon einmal üben. Hier gelang es Fabian Keysers den Klotz von der Stange zu schießen.
Am Sonntag trafen sich die Schützen dann beim Schützenbruder Bernd Rühl an der Biegstraße. Von dort zog der Festzug zur Residenz des scheidenden Königs Fabian Keysers an der Stormstraße 5. Dort gab es eine kurze Pause und zu Ehren des Königs ein Fahnenschwenken. In seiner Ansprache bedankte sich Präsident Theo Keysers beim König Fabian Keysers, seinem Adjutanten Heinz-Gerd Peters und ihren Frauen Marie und Claudia. Auch König Fabian bedankte sich bei den Schützen, den Nachbarn und seiner Familie für die gute Unterstützung im Königsjahr. Danach zog der Festzug durch Kevelaer über die Hauptstraße und dem Kapellenplatz vorbei zum Hubertusplatz.
Ab ca. 14:00 Uhr begann dann dort das Preisschießen. 89 Teilnehmer haben daran teilgenommen. Die ersten beiden Preise fielen bereits im ersten Durchgang, der letzte Preis war dann um so hartnäckiger, es musste sogar die 3. Runde noch gestartet werden, bevor der Preis endlich fiel.

Die Preisträger sind:

3. Preis Theo Maas
2. Preis Günther Schatten
1. Preis Paul Hellmanns

Nach dem Preisschießen fanden sich 4 Kandidaten für den Wettstreit um die Königswürde. Theo Bors, Heinrich Baumanns, Christian Bors und Oliver Schiplack lieferten sich einen langen, aber dennoch spannenden Wettkampf um die Königswürde. Am Ende hatte Theo Bors die glücklichste Hand und wurde neuer König der Gilde, zu seinem Adjutanten ernannte er Georg Bors.
Zur selben Zeit richteten auch die Schüler Ihren Wettstreit um die Prinzenwürde aus. Dieser war nicht minder spannend. Am Ende hatte hier Elena Verhülsdonk die glücklichste Hand und wurde neue Prinzessin, zu ihrem Adjutanten ernannte sie ihren Bruder Jonas Verhülsdonk.

Die Preise errangen:

3. Preis Theo Wilbers
2. Preis Jonas Verhülsdonk
1. Preis Jan Schiffer

Um 19:00 Uhr erfolgte dann auf dem Hubertusplatz die Proklamation und die Auszeichnung der Preisträger. Im Anschluss daran war im Hubertushaus die Gratulationscour, Abordnungen des Stadtbundes und der Kevelaerer Vereine sowie Nachbarn und Freunde hatten hier Gelegenheit, dem neuen König zu gratulieren. Die Veranstaltung dauerte bis nach Mitternacht.

60. Geburtstag Theo Keysers

Am 28. März 2019 vollendete unser Präsident Theo Keysers sein 60. Lebensjahr.

Im Festjahr 1992 trat er in unsere Gilde ein. Schnell ließ er die Bereitschaft erkennen das Vereins­leben aktiv mitgestalten zu wollen. Zunächst im Vergnügungsaus­schuss und ab 1999 als 2. Kassierer.

2001 übernahm er das Amt des Vizepräsidenten, bevor er dann 2008 zum Präsidenten der Gilde gewählt wurde. 2011 gelang es ihm beim Vogelschießen die Königswürde zu erringen. In seine Amtszeit fällt die Errichtung des Hubertushauses im Jahr 2013, die im Wesentlichen in Eigenleistung erfolgte.

2017 ehrten die Mit­glieder ihn mit der Wahl zum Festkettenträger. Alle konnten ein schönes und harmonisches Fest­jahr erleben. Wir wünschen Theo noch viele Jahre Gesundheit und dass er der Gilde weiterhin treu zur Seite steht.

875 Jahre Keylaer

Jubiläum

2019 jährt sich die erste urkund­liche Erwähnung von Keylaer zum 875. Mal. Dieses Jubiläum soll mit einer Festwoche vom 03. – 11. August 2019 gefeiert werden.
Zur Eröffnung findet der traditionelle Lieder­abend statt. Höhepunkt und Abschluss der Festwoche ist ein Bauern- und Handwerkermarkt auf dem Hubertusplatz.

Für eine Foto­ausstellung und die Festschrift werden noch alte Fotos von Gebäuden und dem ländlichen Leben auf Keylaer gesucht. Wer solche Fotos zur Verfügung stellen kann, möchte sich bitte an Rein­hard Peters wenden. Sie erhalten die Fotos umgehend zurück. Mehr Informationen finden sich demnächst auf der neu gestalteten Internetseite www.keylaer.de.

 

Familienfest der Gilde im Café am See

v.l. Theo Bors, Hubert Verhülsdonk, Fabian Keysers, Tobias Bors spielten ihr bestes Stück auf dem Klavier mit eben dem selbigen. Foto: SK

Schon seit nahezu 100 Jahren gibt es in der Gilde die Tradition eines Winterfestes in der Karnevalszeit.

So traf man sich zwei Wochen vor Karneval beim Schützenbruder Theo Küsters im Café am See zum Familienfest.
Das Programm wurde auch in diesem Jahr wieder im Wesentlichen von den eigenen Mitgliedern gestaltet. Besonders schön war es, dass dabei auch viele junge Talente auftraten. Ein­drucksvoll z. B. die Rolle des Technikers, der mit dem Begriff Schreibmaschine offenbar nichts mehr anfangen konnte. Mit den zahlreichen Vorträgen stieg auch die Stimmung.

Louis Hiep mit seiner Mutter Stephanie mit einem sehenswerten Sketch um die Reparatur einer Schreibmaschine. Foto: SK

 

Karneval 2019

On Tour auf dem großen tollen Wagen

Die riesige Truppe der jüngeren Generation der Gilde beim Erinnerungsfoto vor dem neuen Karnevalswagen. So schön farbenfroh wie der Wagen bemalt und einfallsreich die Kostüme waren stand einem herrlichen Umzug nichts mehr im Weg. Foto: Marcel Leuker

Unter dem Motto “Keylaer im  Wunderland” bauten die „Weißen Hosen“ der Gilde auch in diesem Jahr wieder einen Karnevals­wagen.

Damit beteiligten sich die “Jung”-Schützen in diesem Jahr an den Karnevalszügen in Twisteden und in Kevelaer. Nach dem stimmungs­vollen Umzug gab es für uns Keve­laer leider keine Endstation mehr. Unser Vereinslokal ist vorrüber­gehend geschlossen. So hatte die Winterversammlung bereits be­schlossen, in diesem Jahr den Rosenmontag im Hubertushaus ausklingen zu lassen. Einige Schützenbrüder hatten im Vorfeld zugesagt die Bewirtung zu über­nehmen. So konnte der Rosen­montag in geselliger Runde im Hubertushaus ausklingen.
Ein Dank gilt allen, die dies im Hintergrund ermöglicht haben.

Keylaer feiert in 2019 Geburtstag!

Im Jahr 2019 jährt sich die erste urkundliche Erwähnung von Keylaer zum 875. Mal. 1144 wurde Keylaer erstmals in einer Urkunde über die Schenkung des Friedrich von Boedberg an das Stift Xanten erwähnt. In der nachfolgenden Zeit wuchs Keylaer und bereits für den Beginn des 14 Jahrhunderts ist eine Kapelle in Keylaer nachgewiesen.
Zusammen mit dem Arbeitskreis Heimatfreunde und den Bewohnern von Keylaer möchte die Hubertusgilde dieses Jubiläum in einer ansprechenden Form feiern.
In einer ersten Besprechung am 13.12. im Hubertushaus, zu der 34 Nachbarn und Gildebrüder erschienen waren, wurde festgelegt, vom 3. bis 11. August eine Festwoche zu gestalten. Neben dem Liederabend und einigen Betriebsbesichtigungen sollen ein Geschichts-Café, ein Mundart-Abend und ein großer Bauern- und Handwerker-Markt angeboten werden.

Die Vorbereitungen sind bereits in vollem Gange, aber gerne werden auch noch helfende Hände gesucht. So sollen z. B. eine Foto-Ausstellung im Hubertus-Haus, alte Bilder von Keylaer gezeigt und in einer Festschrift die Keylaerer Geschichte dokumentiert werden. Auch hier benötigen wir noch Hilfe. Wer altes Bildmaterial von Keylaerer Häusern oder der Hubertuskapelle hat, den möchten wir bitten sich bei Reinhard Peters (Tel. 6678) zu melden.

Christkönigsfest 2018

Gerd Fleischer, Reinhold Schmidt Klaus Drude und Hans Baumanns beim gemütlichen Frühschoppen Foto: SK

Den Abschluss einer jeden Kirmes bildet das Christkönigsfest.
Der Tag begann mit einer heiligen Messe in der Basilika um 8:30 Uhr. Im Anschluss ging es zum Gnadenbild zu einem kurzen Gebet. Dann wünschte uns Stadtbundmeister Rainer Koppers einen schönen Tag. Für die Hubertusgilde ging es mit einem leckeren Frühstück im Hubertushaus weiter.
Das Fest ist immer auch ein Dankeschön für die vielen während der Kirmestage geleisteten Arbeitsstunden. Präsident Theo Keysers ging in seiner Ansprache auf die Arbeit und den Verlauf der Kirmes ausführlich ein und konnte am Ende feststellen, dass die Kirmes insgesamt sehr gut verlaufen ist.
Punkte, die im nächsten Jahr noch verbessert werden können, sind bereits erkannt und man arbeitet an den Lösungen. Anschließend wurden noch die Ehrungen nachgeholt, die bei der Kirmes nicht überreicht werden konnten. So wurde Markus Valks für seinen Einsatz für das Fahnenschwenken mit dem Silbernen Verdienstkreuz ausgezeichnet. Dann folgte ein ausgedehnter Frühschoppen.
Viele Mitglieder saßen noch bis in den späten Nachmittag bei einem leckeren Glas Bier zusammen und hatten sich viel zu erzählen von einer gelungenen Kirmesfeier.

Hubertuskirmes 2018

Zum Fototermin vor dem Königsgalaball v.l. Claudia Peters, Adjutant Heinz-Gerd Peters, Marie Weber und König Fabian Keysers Foto: Gerhard Seybert

Traditionell wird das Kirmeswochenende bei der Hubertuskirmes mit einem großen Königsball eröffnet. Insgesamt 16 Gastvereine waren der Einladung unseres Königs Fabian Keysers gefolgt, um zusammen mit der Hubertusgilde den großen Königsball zu feiern.
Neben den Vereinen aus Kevelaer und dem Bezirksverband Kevelaer, waren dies auch Schützen aus Straelen und den benachbarten Niederlanden, so die St. Antoniusgilde aus Blitterswijk und die Cloveniersgilde aus Grave.
In seiner Ansprache begrüßte Präsident Theo Keysers auch die Vertreter des Bezirksvorstandes und des Stadtbundes. Beim Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr bedankte er sich für die musikalische Begleitung. Nach dem Eröffnungstanz, den König Fabian Keysers mit seiner Königin Marie Weber und dem Adjutantenpaar Claudia und Heinz-Gerd Peters bestritt, folgten die Ehrentänze für alle anderen anwesenden Majestäten. Danach war die Tanzfläche frei für alle und wurde auch gut genutzt. Zum Ende des Abends konnten dann die meisten dann noch den ein oder anderen Preis aus der großen Verlosung zu Gunsten der Jugendarbeit in der Gilde mitnehmen.

Nach einer Popschlager-Nacht am Samstagabend folgte dann am Sonntag der Große Familientag. Neben einem Kindertrödelmarkt gab es im Zelt Kaffee und Kuchen und zahlreiche Spielmöglichkeiten für die Kinder. In der Sektbar konnte man auch einen Frühschoppen halten.
Der Montag stand dann im Zeichen des Patronatsfestes. Am Dienstag trafen sich zahlreiche Schützenbrüder in der Hubertuskapelle, um der alten Tradition entsprechend in einer Hl. Messe den Verstorbenen der Gilde zu gedenken. An den beiden nachfolgenden Wochenenden setzte sich die Kirmes dann mit dem Bullenball und der 80er-Party fort. Beide Veranstaltungen waren wie in den vergangenen Jahren wieder sehr gut besucht. Bis in die frühen Morgenstunden wurde im Zelt gefeiert.

Patronatsfest Ehrungen 2018

Die Ehrungen des diesjährigen Patronatsfestes. Ausgezeichnet wurden v.l. Gerd van Leuven, Paul Verhülsdonk, Hans Winkels, Marlene Josten, Frank Schatten, Maria Haesters, Jürgen Aben, Harald Jovic, Hubert Spronk, Peter Sarsi, Hermann Voss, Siggi Klenner, Jens van Leuven, Karl-Heinz Ermers und Michael Baumanns.Foto: Toni Kamps

 

Der Montag stand dann im Zeichen des Patronatsfestes. Traditionsgemäß zog die Gilde vom Vereinslokal zur Hubertuskapelle. Das Hagelkreuz war in diesem Jahr wegen einer Baustelle nicht erreichbar.
Nach dem feierlichen Festgottesdienst unter Leitung von Pastor Gregor Kauling zog die Gilde dann zusammen mit Ihren Gästen zum Kaffeetrinken ins Festzelt, wo traditionell zu Ehren der Preisträger und Jubilare das Fahnenschwenken aufgeführt wurde. In seiner Begrüßung konnte Präsident Theo Keysers neben dem Präses Pastor Kauling auch den Altpräses Richard Schulte Staade und den Bürgermeister Dr. Dominik Pichler begrüßen. Außerdem begrüßte er die Abordnungen der Kevelaerer Schützenvereine und des Präsidiums der Geselligen Vereine sowie unseren König Fabian Keysers mit seinem Adjutanten Heinz-Gerd Peters und den Prinzen Jan Schiffer mit seinem Adjutanten Theo Wilbers.

Für die Bewirtung bedankte er sich bei den Frauen der Gilde und bei unserem Festwirt Michael Kamps.
Dann ging er über zur Ehrung der Jubilare.
Für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Gilde wurden ausgezeichnet: Karl-Heinz Ermers, Andreas Hiep, Frank Schatten und Paul Verhülsdonk. Für 25 Jahre als aktiver Fahnenschwenker wurde Jens van Leuven geehrt. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden aus-gezeichnet Siegfried Klenner und Maria Haesters. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden aus-gezeichnet: Manfred Aben, Karl Blenkers, Harald Jovic, Hubert Peters, Peter Sarsi, Hubert Spronk, Hermann Voss und Hans Winkels sowie Marlene Cleven. Für Ihr Engagement in der Jugendarbeit und beim Fahnenschwenken
erhielten Markus Valks und Michael Baumanns das Silberne Verdienstkreuz. Gerd van Leuven wurde für sein langjähriges Engagement als stellv. Major mit dem Hohen Bruderschaftsorden ausgezeichnet. Anschließend feierte Gilde noch einige Stunden bei guter Musik Ihr Patronatsfest.

 

Vogelschießen 2018

Auf dem Foto von links nach rechts: Markus Achten, Benjamin Schatten, Bettina Ermers, Günther Schatten, Kai Kämper, König Fabian Keysers, Adjutant Heinz-Gerd Peters, Prinz Jan Schiffer und Adjutant Theo Wilbers

Bei bestem Wetter konnte die Hubertusgilde in diesem Jahr Ihr Vogelschießen abhalten. Der scheidende König Paul Hellmanns mit seinem Adjutanten Markus Stassen wurde an seiner Residenz abgeholt. Nach einem Fahnenschwenken zu seinen Ehren bedankte sich der König bei seiner Familie, seinen Nachbarn, beim Verein und besonders bei seinem Adjutantenpaar Markus Stassen und Anne Ruffen. In einem großen Festzug zog die Gilde vorbei am Kapellenplatz zur Vogelstange auf Keylaer.
Dort traten 97 Schützen zum Kampf um die Preise an. Die Preise gingen an:

1. Preis Stephan Könings
2. Preis Kai Kämper
3. Preis Günther Schatten

Nach einer kurzen Pause traten mit Fabian und Dirk Keysers zwei Schützen zum Wettstreit um die Königswürde an. Der Vogel erwies sich als hartnäckig, aber am Ende hatte Fabian Keysers den letzten Schuss. Er wird mit seiner Königin Marie Weber die Gilde im nächsten Jahr als König repräsentieren. Zu seinem Adjutanten ernannte er den Schützenbruder Heinz-Gerd Peters mit seiner Gattin Claudia.
Die Jungschützen waren mit Ihrem Schießen deutlich schneller. Bei den Jungschützen gingen die Preise an:

1. Preis Bettina Ermers
2. Preis Benjamin Schatten
3. Preis Markus Achten,

Prinz wurde Jan Schiffer, zu seinem Adjutanten ernannte er Theo Wilbers.

Nach der Proklamation des Königs und des Prinzen sowie der Ehrung der Preisträger, gab es auf dem Hubertusplatz das traditionelle Fahnenschwenken zu Ehren des neuen Königs. Anschließend ging es zur Gratulationscour ins Hubertushaus. Zahlreiche Vertreter der Kevelaerer Vereine gratulierten dem neuen König zu seinem Erfolg.

Ankerfest 2018

Am Samstag, 2. Juni 2018, feierte der König der Hubertusgilde Paul Hellmanns mit seiner Frau Doris und seinem Adjutanten Markus mit Anne ein zünftiges Ankerfest. Gefeiert wurde an der Residenz des Königs auf dem Wende­hammer der Stephan-Lochner-Straße. Nach den zuvor, seit der Kirmes vielen sehr heißen Tagen, erfreuten man sich auch an diesem Abend einer lauen Sommernacht. Mit viel Freude und großem Engagement vieler Helferinnen und Helfer, sowohl aus der Gilde, der Familie und der Nachbarschaft wurde fleißig an den Vorbe­reitungen dieses Festes gearbeitet. Gemeinsam wurden Gläser gespült, ein Zelt sowie Pavillons und Bierzeltgarnituren aufgestellt. Mit Maien, Blümchen und Kerzen wurde alles schön geschmückt und so eine gemütliche Atmosphäre geschaffen. Als der Bierpavillon auf dem Wendehammer positioniert war und Pauls Freunde von der Feuerwehr als Kellner-Team eintrafen, wusste jeder, der Abend konnte beginnen! Gegen 18 Uhr ging‘s dann spielerisch los mit der Hüpfburg für die „Kleinen“ und Schieß-Wettbewerben in der Garage eines Nachbarn. Ab 19 Uhr gesellten sich ziemlich schnell viele Mitglieder des Vereins, Familie, Nachbarn, Kollegen und Freunde dazu. Eine besondere Freude für den König und seine Familie war das Mitfeiern seiner Tochter Julia, die am Mittwoch zuvor erfolgreich ihren Uni-Abschluss in Hamburg gemeistert hatte. So konnte sie gemeinsam mit ihren Freunden dabei sein, was diesen Abend auch zu ihrem und damit zu einem gemeinsamen Fest machte. Bis in die frühen Morgenstunden wurde gefeiert, getanzt und gesungen. Ein Dank geht an DJ Marc der wieder einmal alles gegeben hatte. Als schon früh die Sonne aufging und es ein warmer Sommertag zu werden begann, verließen die letzten Gäste glücklich und zufrieden das Fest. Zuvor konnten sie sich noch mit einem Frühstück mit Eiern, Toast und frischem Kaffee stärken. Nach kurzer Ruhe und einem ausgiebigen Frühstück mit den Gästen der Familie Hellmanns auf der Terrasse, trudelten bereits die ersten Helferinnen und Helfer für Aufräum-, Abbau- und Putzarbeiten ein. Viele fleißige Hände sorgten im Handumdrehen dafür, die Garage und den Wendehammer wieder in den ursprünglichen Zustand zu bringen. Dies war nach Meinung aller Nachbarn auch ein voller Erfolg! Fazit im Namen von Paul, Doris, Markus und Anne: Ein gelungenes Wochenende und ein großes Dankeschön an alle, die zu diesem wunderschönen Ankerfest beigetragen haben.
(verfasst von Paul Hellmanns)

Osterfeuer

Die Hubertusgilde Keylaer und die Pfarrgemeinde St. Marien veranstalten seit vielen Jahren am Ostersonntag ein gemeinsames Osterfeuer auf dem Hubertusplatz in Keylaer. Von der Abendmesse in der Basilika wurde das Feuer der Osterkerze mit Fackeln vom Prinzen Theo Wilbers und seinem Adjutanten Jan Schiffer zum Hubertusplatz getragen. Dort nahmen König Paul Hellmanns und Adjutant Markus Stassen die Fackeln in Empfang, um damit das Osterfeuer zu entzünden. Pastor Gregor Kauling gab einige Denkanstösse zu Ostern und nach einem gemeinsamen Gebet segnete er das Osterfeuer und zum Schluss auch die anwesenden Besucher. Die Bläsergruppe des Musikvereins begleitete den geistlichen Teil mit einigen Musikstücken. Anschließend konnten sich viele Gäste an dem Feuer wärmen oder sich mit Gegrilltem und einigen Getränken noch stärken. Eine schöne Tradition, die hoffentlich noch viele Jahre Bestand haben wird.

Preisskat am Gründonnerstag

Traditionell veranstaltet die Hubertusgilde zwei Preisskat­turniere im Jahr. Die Termine sind fest am Gründonnerstag und 2. Oktober. In diesem trafen sich 21 Schützenbrüder im Hubertus­haus, um für Ostern noch Eier zu ergattern, die beim ersten Turnier anstelle von Geldpreisen ausge­geben werden. Den ersten Platz errang in diesem Jahr Robert Achten, gefolgt von Gerd Flepsen und Ludger Voss. Erstmals gab es neben Hühner- und Gänseeier, auch Enteneier zu gewinnen.

Aktuelles von der Generalversammlung

Turnusgemäß fand am 17. März die diesjährige Generalver­sammlung im Hubertushaus statt. Zum ersten Mal nahm auch unser neuer Präses Pastor Gregor Kauling an der Versammlung teil. Er stellte sich den Mitgliedern kurz vor und unterstrich die Bedeutung der Schützenbruderschaften in der Stadt Kevelaer und in der Kirchengemeinde. Danach folgte der Kassenbericht. Obwohl wegen des zurückliegenden Festjahres im abgelaufenen Jahr die Ausgaben mal höher waren als die Einnahmen, konnte der Kassierer doch einen ausgeglichen Kassen­bestand vorweisen. Mit Thomas Achten und Markus Schmaronzer wurden zwei neue Mitglieder in die Gilde aufgenommen. Auf der Winterversammlung wurden bereits Hubert Verhaag und Klaus Hoffmann aufgenommen. Ange­regte Diskussionen gab es als es um die Themen Jugendarbeit und Fortbildung ging. Erste Schritte sind gemacht, aber es bleibt auch noch viel zu tun.

Karnevalswagen

Wie schon seit vielen Jahren beteiligt sich die Hubertusgilde mit einem selbstgebauten Wagen an den Umzügen in Kevelaer und Twisteden. Das diesjährige Motto war „Keylaer hat Karneval im Blut“. In vielen Stunden hatte eine große Gruppe von jüngeren Schützenbrüdern wieder einen schönen Karnevalswagen ent­stehen lassen. Ein Dank geht auch an die Helfer bei den Umzügen, besonders an die Begleitpersonen und den Fahrer. Helau!

Heimatabend 2018

Mit dem diesjährigen Heimat­abend fand ein schönes Festjahr der Hubertusgilde seinen Ab­schluss. Die Wache präsentierte in Ihrer Abschiedsvorstellung noch einmal die Höhepunkte des Festjahres in Bildern. Festkettenträger Theo Keysers und Adjutant Georg Bors bedankten sich bei Ihren Frauen, der Wache, der Gilde, dem Präsidium und allen Kevelaerer Vereinen recht herzlich für die hervorragende Unterstüt­zung und viele schöne Stunden. Das nachfolgende Programm der Peterei gab dann einen Ausblick auf das bevorstehende Festjahr. Wir wünschen der Peterei von dieser Stelle viel Freude und ein gutes Gelingen für Ihr Festjahr.

Patronatsfest Hubertus-Kirmes 2017

Patronatsfest

Beim Patronatsfest am 6. November 2017 konnten zahlreiche Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft oder besondere Verdienst geehrt werden. Vizepräsident Klaus Wilbers nahm die Auszeichnungen vor, die besonderen Ehrungen wurden vom Bezirksbundesmeister Hans-Gerd Frerix vorgenommen.
Das Bild zeigt die geehrten Schützenbrüder. Vordere Reihe sitzend Heinrich Baumanns (50 Jahre), Karl-Heinz Sluiter (50 Jahre), Johannes Verhülsdonk (60 Jahre), Hermann Reffeling (25 Jahre)hintere Reihe stehend Hans Baumanns (50 Jahre), Theo Maas (50 Jahre), Herbert Joosten (40 Jahre), Rudi Joosten (50 Jahre), Theo Keysers (25 Jahre), Mathias Löcher (25 Jahre), Dirk Welbers (25 Jahre), Marcel Leuker (Silbernes Verdienstkreuz), Theo Bors (Silbernes Verdienstkreuz), Willi Hellmanns (Hoher Bruderschaftsorden), Bezirksbundesmeister Hans-Gerd Frerix, Vize-Präsident Klaus Wilbers. Nicht auf dem Foto: Josef Voß (70 Jahre), Stefan Wittlings (25 Jahre), Michael Maas (25 Jahre), Dieter van Meegen (25 Jahre) und Johannes Ermers (Hoher Bruderschaftsorden).

Vogelschießen 2017

Vogelschießen 2017Das Bild zeigt in der vorderen Reihe von links nach rechts: Adjutant des Prinzen Jan Schiffer, Prinz Theo Wilbers, König Paul Hellmanns, Adjutant Markus Stassen

Am Sonntag, den 3. September richtete die Hubertusgilde Keylaer ihr diesjähriges Preis- und Königsschießen aus.
Bereits am Freitag hatten zahlreiche helfende Hände die notwendigen Vorbereitungen getroffen und den Platz und das Hubertushaus wieder schön geschmückt. Am Samstag wurde dann beim Klotzkönigsschießen das Gewehr getestet und angehende Königsanwärter konnten schon einmal üben. Hier gelang es Fabian Keysers den Klotz von der Stange zu schießen.
Am Sonntag trafen sich die Schützen dann beim Vereinslokal Jakobs an der Maasstraße. Begleitet durch Abordnungen der anderen Kevelaerer Vereine zogen die Schützen zur Residenz des scheidenden Königs Hans Kannenberg. Dort gab es eine kurze Pause und zu Ehren des Königs ein Fahnenschwenken. In seiner Ansprache bedankte sich Vize-Präsident Klaus Wilbers beim König Hans Kannenberg, seinem Adjutanten Stephan Winkels und ihren Frauen Martina und Liesel. Auch König Hans Kannenberg bedankte sich bei den Schützen, den Nachbarn und seiner Familie für die gute Unterstützung im Königsjahr. Danach zog der Festzug durch Kevelaer über die Hauptstraße und dem Kapellenplatz vorbei zum Hubertusplatz.
Ab ca. 14:00 Uhr begann dann dort das Preisschießen. 99 Teilnehmer haben daran teilgenommen. Die ersten beiden Preise fielen bereits im ersten Durchgang, der letzte Preis war dann um so hartnäckiger, es musste sogar die 4. Runde noch gestartet werden, bevor der Preis endlich fiel. Die Preisträger sind: 3. Preis Ralph Müschen, 2. Preis Stephan Winkels und 1. Preis Hans Baumanns. Auch die beiden ältesten Schützenbrüder der Gilde, Josef Voss und Peter Breidenbach, hatten es sich nicht nehmen lassen, noch einen Schuss auf die Preise abzugeben.
Nach dem Preisschießen fanden sich schnell 4 Kandidaten für den Wettstreit um die Königswürde. Oliver Schiplack, Paul Hellmanns, Fabian Keysers und Tobias Bors lieferten sich einen langen, aber dennoch spannenden Wettkampf um die Königswürde. Am Ende hatte Paul Hellmanns die glücklichste Hand und wurde neuer König der Gilde, zu seinem Adjutanten ernannte er Markus Stassen.
Zur selben Zeit richteten auch die Schüler Ihren Wettstreit um die Prinzenwürde aus. Dieser war nicht minder spannend. Am Ende hatte hier Theo Wilbers die glücklichste Hand und wurde neuer Prinz, zu seinem Adjutanten ernannte er Jan Schiffer. Die Preise errangen: 3. Preis Paul Track, 2. Preis Paula Wilbers und 1. Preis Johanna Wilbers.

Um 19:00 Uhr erfolgte dann auf dem Hubertusplatz die Proklamation und die Auszeichnung der Preisträger. Im Anschluss daran war im Hubertushaus die Gratulationscour, Abordnungen des Stadtbundes und der Kevelaerer Vereine sowie Nachbarn und Freunde hatten hier Gelegenheit, dem neuen König zu gratulieren.
Die Veranstaltung dauerte bis nach Mitternacht, bevor der König dann von einigen Schützenbrüdern noch nach Hause gebracht wurde.

Kevelaerer Kirmes 2017

Fotograf Gerhard Seybert

Die Kevelaerer Kirmes ist in jedem Jahr ein fester Bestandteil im Terminkalender der Hubertusgilde. In diesem Jahr war dies jedoch etwas Besonderes, stellte die Gilde doch zum 8. Mal seit 1912 den Festkettenträger. Schon Wochen vor der Kirmes wurden Vorbereitungen für die Kirmes getroffen. Bögen und Wachhäuschen gebaut sowie zahlreiche Röschen gebunden. In den zwei Wochen vor der Kirmes kam dann der Endspurt, diese Dinge mussten alle beim Festkettenträger Theo Keysers und bei seinem Adjutanten Georg Bors aufgebaut und geschmückt werden. Auch hier wurde an fast jedem Tag noch bis in die späten Abendstunden gearbeitet.

Kevelaerer Kirmes

Fotograf Gerhard Seybert

Umso mehr freute es dann alle Schützenbrüder, dass diese Mühe mit einem herrlichen Kirmeswetter belohnt wurden.

Nach einem schönen Festakt im Festzelt, einem gemütlichen Ausklang am Samstag, besuchte der Festkettenträger die Box-Veranstaltung am Sonntag im Kirmeszelt.

Doch schon am Montag hieß es dann wieder, Rückgabe der Festkette. Der Festkettenträger Theo und sein Adjutant Georg wurden von dem kleinen Festzug an Ihrer Residenz an der Wember Str. abgeholt. Bei schönem Wetter gab es dort einige Erfrischungen und kleine Stärkungen bevor es dann wieder zurückging zum Rathaus. Nach der Rückgabe der Festkette löste sich der Zug dann mit dem Absingen des Heimatliedes auf. Der Verein nahm dann zunächst im Vereinslokal eine Stärkung zu sich, bevor noch weitere Gaststätten und Getränkestände besucht wurden. Der Tag klang dann mit dem traditionellen Verbrennen der Kirmespupp auf dem Klara-Platz aus.

Gelders Landjuweel

Gelders Landjuweel

Am Sonntag, den 25. Juni 2017 besuchte eine Abordnung der Gilde das „Gelders Landjuweel“ im niederländischen Didam. Das alle 5 Jahre stattfindende Fest der Schützenvereine des Gelderlandes konnte rund 3000 Teilnehmer begrüßen. Beeindruckend war die gute Beteiligung bei einigen Vereinen und man konnte feststellen, dass das niederländische Schützenwesen wesentlich bunter ist. Zahlreiche Schutterijen und Gilden auch aus Brabant, Limburg und Belgien traten in Ihren historischen Kostümen auf. Viele Hofnarren, Marketenderinnen, Bielemannen, Fahnenschwenker und Reiter sorgten für ein beeindruckendes Bild. Auch die zahlreichen verschiedenen Wettkämpfe waren bemerkenswert. Insgesamt ein schöner Ausflug, bei dem das Wetter allerdings hätte besser sein können. Viele Bilder von dem Fest sind zu finden unter: https://landjuweel.oud-dijk.nl/

Ankerfest auf dem Geflügelhof Kannenberg

17. Juni 2017

AnkerfestKönig Hans mit Frau Martina und Adjutant Stephan mit Frau Liesel fühlten sich auf der Hüpfburg wie zu Hause.

AnkerfestAuch unser Präses Pastor Rolf Lohmann ließ es sich nicht nehmen das Ankerfest zu besuchen.

In diesem Jahr hatten unser König Hans Kannenberg und sein Adjutant Stephan Winkels für uns ein schönes Ankerfest auf die Beine gestellt.
Zu diesem besonderen Anlass stellte Hans uns sein Innenhof an der Tonenstrasse 9 auf Keylaer zur Verfügung. Die Aufbauarbeiten begannen an Fronleichnam. Viele Schützenbrüder standen den beiden bei den Vorbereitungen zur Seite.
Am Anfang wurden die Tische und Bänke hinter den historischen Kutschen herbeigeholt. In der Zeit war ein anderer Trupp zum Maien holen unterwegs, die auf so einer Feier nicht fehlen dürfen. Einige Schützenfrauen waren auch von der Partie, um tatkräftig mitzuwirken, denn ohne die Schützenfrauen wären viele Veranstaltungen in der Gilde nicht durchzuführen. Auch die Jungschützen waren bei den Aufbauarbeiten sehr engagiert.
Der Hof wurde mit zahlreichen bunten Lichterketten verziert, sowie eine Kutsche als Sitzgelegenheit zur Verfügung gestellt. Die Vorbereitungen konnten jedoch erst am Samstagmittag abgeschlossen werden, da Hans mit seiner Familie noch das Geschäft und seine Fahrzeuge am Freitag noch in Betrieb hatte. Deshalb trafen sich die Schützenbrüder am Samstagnachmittag, um in den Endspurt zu gehen. Der Grill wurde aufgebaut, die Musik wurde eingepegelt und das wichtigste der Ausschankwagen in Betrieb genommen. Nun konnte es losgehen. Hans und Stephan luden gegen 18 Uhr zum Ankerfest ein. Zahlreiche Schützenbrüder erschienen mit Ihren Kindern und Frauen zu diesem Fest. Auch Freunde und Nachbarn ließen es sich nicht nehmen mit Hans und Stephan ausgiebig zu feiern. Sogar unser Pastor Herr Rolf Lohmann kam für das eine oder andere Bier vorbei. Für die Kinder wurde eine Hüpfburg bereitgestellt die von den Kindern gut angenommen wurde.
Auf einem Schießstand fand außerdem noch ein kleiner Schießwettbewerb statt. Unser Schützenbruder Karl Heinz heizte den Grill an und kurze Zeit darauf konnte das leckere Grillfleisch verzehrt werden. Es war eine ausgiebige Feier, die bis in die Morgenstunden ging. Unser Festkettenträger Theo hat morgens noch beim Bäcker Brötchen geholt, um den Morgen mit den Übriggebliebenen bei einem leckeren Frühstück im Wintergarten von Hans ausklingen zu lassen. Wir möchten uns bei Hans und Martina sowie Stephan und Liesel für dieses gelungene Fest herzlich bedanken. Text: Pascal Tenhaef

Kevelaerer Kirmes

27. Mai 2017

Die Kevelaerer Kirmes ist in jedem Jahr ein fester Bestandteil im Terminkalender der Hubertusgilde. In diesem Jahr war dies jedoch etwas Besonderes, stellte die Gilde doch zum 8. Mal seit 1912 den Festkettenträger. Schon Wochen vor der Kirmes wurden Vorbereitungen für die Kirmes getroffen. Bögen und Wachhäuschen gebaut sowie zahlreiche Röschen gebunden. In den zwei Wochen vor der Kirmes kam dann der Endspurt, diese Dinge mussten alle beim Festkettenträger Theo Keysers und bei seinem Adjutanten Georg Bors aufgebaut und geschmückt werden. Auch hier wurde an fast jedem Tag noch bis in die späten Abendstunden gearbeitet.

Umso mehr freute es dann alle Schützenbrüder, dass diese Mühe mit einem herrlichen Kirmeswetter belohnt wurden.

Kevelaerer KirmesAus der Hand von Bürgermeister Dr. Dominik Pichler empfing Theo Keysers die Festkette, um diese 3 Tage für die Gilde zu tragen. (Foto Gerhard Seybert)

Kevelaerer KirmesIn einem schönen Festzug ging es am Kirmessamstag vorbei an der Residenz des Adjutanten Georg Bors an der Konrad-Adenauer-Str. (Foto Gerhard Seybert)

Nach einem schönen Festakt im Festzelt, einem gemütlichen Ausklang am Samstag, besuchte der Festkettenträger die Box-Veranstaltung am Sonntag im Kirmeszelt.

Doch schon am Montag hieß es dann wieder, Rückgabe der Festkette. Der Festkettenträger Theo und sein Adjutant Georg wurden von dem kleinen Festzug an Ihrer Residenz an der Wember Str. abgeholt. Bei schönem Wetter gab es dort einige Erfrischungen und kleine Stärkungen bevor es dann wieder zurückging zum Rathaus. Nach der Rückgabe der Festkette löste sich der Zug dann mit dem Absingen des Heimatliedes auf. Der Verein nahm dann zunächst im Vereinslokal eine Stärkung zu sich, bevor noch weitere Gaststätten und Getränkestände besucht wurden. Der Tag klang dann mit dem traditionellen Verbrennen der Kirmespupp auf dem Klara-Platz aus.

Osterfeuer

16. April 2017

OsterfeuerKönig Hans Kannenberg und sein Adjutant Stephan Winkels mit Kaplan Schwerhoff bei der Einsegnung des Osterfeuers

Ein schöner Brauch ist in der Hubertusgilde das gemeinsame Abbrennen des Osterfeuers am Ostersonntag.
Seit ungefähr 30 Jahren geschieht dies zusammen mit der Pfarrgemeinde St. Marien. Auch in diesem Jahr nahmen wieder zahlreiche Besucher daran teil. Das Feuer wurde im Anschluss an die Abendmesse von der Osterkerze mit Fackeln durch den Prinzen Markus Achten und seinen Adjutanten Paul Track zum Hubertusplatz getragen. Hier übernahmen der König und sein Adjutant die Fackeln, um nach einem kurzen Gebet und einige geistlichen Liedern, die vom Musikverein begleitet wurden, das Feuer zu entzünden. Es wurde von Kaplan Schwerhoff eingesegnet. Noch bis in die Dunkelheit konnten die Besucher sich am Feuer erfreuen. Für Verpflegung und Getränke hatte wie in jedem Jahr wieder der Vergnügungsausschuss gesorgt.

Preisskat

13. April 2017
Preisskat

Eine schöne Tradition sind ebenfalls die Preis-Skatturniere der Hubertusgilde. Zum ersten Turnier traf man sich am Gründonnerstag unter Leitung von Stephan Könings im Hubertushaus.

In 4 Durchgängen zu 4 Runden wurden die Gewinner ermittelt. Die Preis wurden in Form von Eiern ausgereicht. Den ersten Preis errang Georg Spans. Der zweite und dritte Preis gingen an Peter Valks und Paul Verhülsdonk. Aber auch die anderen Teilnehmer erhielten noch Preise, ab Rang 10 wurden dann noch Trostpreise vergeben. Keiner musste also ohne ein frisches Osterei nach Haus gehen.

Frauenkaffee

26. März 2017

So zahlreich war der Kaffee lange nicht besucht       Foto Martina Kannenberg

Traditionsgemäß findet kurz vor Ostern im Hubertushaus ein Frühstück für die Frauen der Gilde statt, der Frauenkaffee.
Die Damen werden dann vom König, seinem Adjutanten und dem Vergnügungsausschuss mit einem leckeren Frühstück verwöhnt. In diesem Jahr durfte natürlich der Festkettenträger, unser Präsident Theo Keysers und sein Adjutant Georg Bors auch nicht fehlen. (sk)

Generalversammlung mit Neuwahlen

18. März 2017

Am 18. März 2017 fand die Generalversammlung der Hubertusgilde statt. In diesem Jahr standen Neuwahlen auf dem Programm.
Turnusgemäß trat der geschäftsführende Vorstand zurück und Bernd Hemkes übernahm als ältester anwesender Schützenbrüder die Leitung der Neuwahl der Präsidenten. Er bedankte sich beim Vorstand für die in den letzten 3 Jahren geleistete Arbeit recht herzlich. Aus der Versammlung wurde Wiederwahl vorgeschlagen. Theo Keysers erklärte sich bereit, noch einmal für 3 Jahre anzutreten.
In der anschließenden geheimen Abstimmung wurde er denn auch nahezu einstimmig in seinem Amt bestätigt. Auch bei den übrigen Posten gab es keine Veränderungen. Die weiteren Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes stellten sich ebenfalls für weitere 3 Jahre zur Verfügung, Klaus Wilbers (Vizepräsident), Bernd Rühl (Kassierer) und Reinhard Peters (Schriftführer) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Georg Bors, Dirk Keysers, Marcel Leuker und Daniel van Lück wurden als Beisitzer gewählt. Die Schießgruppe wird vertreten durch den neuen Schießwart Andreas Drude und seinen Stellvertreter Nico Muhlenbeck.
Veränderungen gab es im großen Vorstand, so wird die Gilde mit Gerd Fleischer als neuem Hauptmann und mit einer neuen Fahnenabordnung im Festjahr bei der Kevelaer Kirmes antreten. Die übrigen Posten und die Ausschüsse blieben nahezu unverändert. (sk)

Karneval bei der Hubertusgilde

27. Februar 2017

Der Nachwuchs schon routiniert bei der Aufführung ihres Sketches    Foto: SK

14 Tage nach dem Heimatabend hatte die Hubertusgilde schon wieder Grund zum Feiern. Das traditionelle Familienfest im Cafe am See stand auf dem Programm.

Im karnevalistischen Rahmen waren zahlreiche Vereinsmitglieder in ihren Kostümen erschienen. Neben Akteuren der Hubertusgilde traten auch einige Gäste auf, so der Bauer aus Kapellen und Stefan Hoenmanns als der Kneipengänger.
Die Jugend der Schießgruppe präsentierte wie Kinder sich benehmen, wenn Mutter nicht zu Hause ist. Tanzvorträge kamen von den Frauen der Gilde, dem Männerballett und den Mädchen der Gilde.
Robert Achten erzählte wieder aus dem Leben der Satten Prum und den Abschluss bildeten auch hier Heinz-Theo Ermers und Dominik Lemken mit einem musikalischen Vortrag.

So viele Karnevalisten, dass sie gar nicht ganz auf das Bild passen. Foto: SK

Nicht nur beim Heimatabend konnten die weißen Hosen einen Karnevalswagen bauen. Mit einem selbst gebauten Wagen beteiligten sich wieder an den Karnevalszügen in Twisteden und Kevelaer.
Natürlich mit von der Partie waren der König und sein Adjutant und der Festkettenträger mit seinem Adjutanten. (sk)

Heimatabend 2017

21. Januar 2017

Die St. Hubertus-Gilde beginnt ihr Festjahr

Der frischgebackene Kevelaerer Festkettenträger 2017 v.l. Theo Keysers mit seiner Frau Beate sowie seinem Adjutanten Georg Bors und dessen Frau Elke    NN Foto: Gerhard Seybert

Die Hubertusgilde ist bei der Kevelaerer Kirmes 2017 festgebender Verein.
Ein Festjahr beginnt in Kevelaer traditionsgemäß mit dem Heimatabend. Dieser fand am 21. Januar 2017 im Bühnenhaus der Stadt Kevelaer statt.
Nach der Verabschiedung des scheidenden Festkettenträgers Norbert Platzer von der Bürgerschützengesellschaft übernahm der Vizepräsident der Gilde Klaus Wilbers das Wort, um den diesjährigen Festkettenträger zu proklamieren.
Er stellte einen Schützenbruder vor, der fast 25 Jahre der Hubertusgilde angehört und sich seit 1999 im Vorstand der Gilde auf verschiedenen Positionen engagiert hat. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit ist in jedem Jahr die Hubertuskirmes. Klaus Wilbers proklamierte zum Festkettenträger im Festjahr 2017 für die Hubertusgilde den amtierenden Präsidenten Theo Keysers. Er ist damit der 8. Festkettenträger, den die Hubertusgilde stellen darf. In seiner Begrüßungsansprache bedankte er sich besonders bei seiner Frau. Zu seinem Adjutanten ernannte er seinen Wegbegleiter und Schützenbruder Georg Bors.

Nach dem Heimatlied, während der Pause, hatten die zahlreichen Gäste Gelegenheit dem Festkettenträger, seinem Adjutanten und ihren Frauen zu gratulieren.

Nach der Pause begann ein unterhaltsames Programm und während der ganzen Zeit wurde nicht einmal der Vorhang geschlossen. Heinrich Baumanns und Matthias Löcher moderierten den Abend. Sie waren Teilnehmer eines imaginären Vogelschießens und unterhielten sich in den Pausen über das Vereinsjahr. Die verschiedenen Höhepunkte des Vereinsjahres wurden durch die Mitglieder der Gilde symbolhaft vorgestellt.

So wusste nach dieser Aufführung jeder, was bei einer Vereinstour der Hubertusgilde passiert.       Foto: Hubert Peters

Es begann mit dem Aufmarsch der Gilde zum Vogelschießen. Als einen der ersten Höhepunkte des Vereinsjahres wurde die Winterwanderung vorgestellt, diese gipfelte in einer Tanzdarbietung der Frauen der Gilde in schwarzen Overalls mit Neon-Streifen.
Beim Frauenkaffee unterhielten sich dann Maria Verhülsdonk und Martha Winkels und brachten die Gäste mit der ein oder anderen Anekdote zum Lachen.
Das Männerballet mit Manfred Peters als Biene Maja präsentierte das Familienfest, dass alljährlich im Cafe am See stattfindet.
Anschließend zeigten Jungschützen wie es beim Bau des Karnevalwagens zugeht. Mit dem Osterfeuer ging es dann weiter, dass mit einer Tanzdarbietung der jungen Frauen und Mädchen der Gilde endete.
Beim Festkettenträgertreffen unter der Leitung von Robert Achten wurden alle bis dahin gewesenen Festkettenträger der Gilde von den Jungschützen und Schülern dargestellt. Hermann Voss fuhr dann mit der Gilde auf Vereinstour. In einem Bus erzählten sich die Teilnehmer, die ein oder andere Anekdote von den letzten Vereinsausflügen und sorgten so für Lacher im Publikum.
Zu jedem Vogelschießen gehört auch ein Fahnenschwenken. Die Fahnenschwenker präsentierten dies in einer ganz besonderen Weise. In schwarzen Anzügen, schwenkten sie zunächst auf die traditionelle Weise, dann aber ging das Licht aus und sie schwenkten im Neonlicht zu moderner Musik.

Zum Abschluss bot das von den Familienfesten her bekannte Duo Heinz-Theo Ermers und Dominik Lemken einige speziell für den Heimatabend angepasste Lieder. Unterstützt wurden Sie dabei von Elmar Lehnen, Hubert Lemken und Marco Aymans.
Zum Finale kamen dann noch einmal alle Akteure des Heimatabends auf die Bühne und mit großer Begeisterung sangen sie das Lied „wenn ich an Keylaer denk“. So fand der Heimatabend einen schönen Abschluss. Nach dem Ende Programms wurden noch einige Stunden im Bühnenhaus und anschließend beim Festkettenträger gefeiert. (sk)

Vogelschießen 2016

Neuer Jubel-König auf Keylaer

Das diesjährige Vogelschießen der Sankt Hubertusgilde Keylaer fand am Sonntag, 4. September statt. Nach dem Antreten am Vereinslokal zog man gemeinsam zunächst zur Residenz des scheidenden Königs Pascal Tenhaef an der Koxheidestraße. Von dort aus ging es dann weiter zur Vogelstange auf dem Hubertusplatz zu Keylaer. Dort beteiligten sich 98 Schützen am Preis- und Königsschießen.
Die Preise errangen:
1. Preis Sebastian Kluck
2. Preis Bruno Helmus
3. Preis Hans-Willi Schmitz.
Nach dem Preisschießen meldeten sich Oliver Schiplack, Hans Kannenberg und Andre Koppers zum Kampf um die Würde des Jubelkönigs. Glücklicher Gewinner war am Ende Hans Kannenberg, zu seinem Adjutanten ernannte er Stephan Winkels. Bei der Jugend errang Markus Achten die Würde des Prinzen, zu seinem Adjutanten ernannte er Paul Track. Die Preise gingen an: 1. und 2. Preis Thomas Achten und 3. Preis Bettina Ermers. Nach der Proklamation des neuen Königs auf dem Hubertusplatz, wurde im Hubertushaus noch einige Stunden schön gefeiert. Zahlreiche Abordnungen der Kevelaerer Schützenvereine kamen zum Gratulieren.

Das beigefügte Foto zeigt den König Hans Kannenberg (rechts) mit seinem Adjutanten Stephan Winkels (links).

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